Warum diese Überschrift? Ganz einfach, das Stirnchakra wird auch das dritte Auge genannt.

Im Sanskrit heißt es Ajna.

Mit unseren beiden “normalen” Augen blicken wir in die Welt, nach außen. Da sehen wir alles, was uns umgibt und nehmen unsere Wirklichkeit wahr.

Das dritte Auge dagegen schaut nach innen und steht für Selbsterkenntnis und Weisheit.

Wenn du mit diesem Chakra arbeitest, dann kannst du Kontakt mit deiner Intuition und deiner inneren Weisheit aufnehmen.

Genauso solltest du mit diesem Chakra arbeiten, wenn du deiner Vision näher kommen möchtest, denn der Blick nach innen ist hier besonders wichtig.

Nur in deinem Inneren kannst du erkennen, wer du bist und was wirklich deine Wünsche, deine Träume und deine Bedürfnisse sind.

Oft ist das überlagert von fremden Vorstellungen, denen wir gerecht werden wollen.

Da ist die Familie, Lehrer oder auch Menschen, denen wir nacheifern. Als Kinder haben wir uns an Vorbildern orientiert und machen das auch oft auch noch als Erwachsene. Wir möchten so sein wie unsere Ideale und machen alles Mögliche, damit wir von ihnen anerkannt und gemocht werden. Da ist oft kein wirklicher Unterschied im Alter, denn jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und Anerkennung.

Daher lohnt es sich wirklich, einmal in dich zu schauen und nachzuspüren und nachzuforschen, was wirklich DEINES ist und zu erkennen, was eigentlich fremde Wünsche oder Träume sind.

Das zu erkennen ist eine Herausforderung, der du dich beim Stirnchakra stellen kannst.

Wo befindet es sich?

Das dritte Auge befindet sich zwischen den Augenbrauen nur etwas höher.

Viele Inderinnen tragen dort ihr Bindi und auch bei vielen Buddha-Statuen wirst du dort auch eine Art Flamme oder ein anderes Symbol für Erkenntnis, Erleuchtung oder Weisheit sehen.

Es ist auch oft üblich, dass bei hinduistischen oder buddhistischen Ritualen die Gläubigen von den Priestern ein Farbpulver oder Reis auf diese Stelle gedrückt bekommen.

 

Zuordnungen

Generell wird das Stirnchakra in violett dargestellt, denn das ist die Farbe der Spiritualität.

Du kennst bestimmt auch den Laut OM, der eigentlich AUM ausgesprochen wird.

Willst du in Resonanz mit dem Stirnchakra treten, dann wiederhole es im Rahmen einer Meditation als Mantra 108mal oder ein Mehrfaches von 108, denn das ist im Hinduismus und Buddhismus eine heilige Zahl.

Wenn du mit Steinen arbeiten möchtest, dann solltest du zum Sugilith, Amethyst, Sodalith, Azurit oder Lapislazuli greifen. Tiefblaue oder violette Steine harmonisieren das Chakra.

Bei ätherischen Ölen oder Räucherungen sind Weihrauch, Lavendel, Sandelholz oder Rosmarin passend. Achte beim Kauf auf gute Qualität und dass es echte/natürliche Öle sind und nicht naturidentische.

Affirmationen

Du kannst in vielen Bereichen mit Affirmationen arbeiten, auch bei Chakren.

In jedem Fall solltest du hierbei darauf achten, dass du die Sätze nicht einfach herunterbetest, denn da haben sie wenig Erfolg.

Du solltest das, was du sagst, wirklich spüren.

Auch wenn es dir schwerfällt, versuche dich in diesen Zustand, den du gerade mit der Affirmation beschreibst, hineinzuversetzen und ins Gefühl zu gehen, denn dann kommt es auch wirklich bei deinem Herz und deiner Seele an.

Die Affirmationen sollten natürlich auch in Verbindung zu den Themen des Stirnchakras stehen.

Ich gebe dir ein paar Beispiele, die du natürlich auch abwandeln kannst, damit sie für dich stimmig sind:

  • Ich sehe klar.
  • Ich bin dankbar für meinen klaren Geist und mein waches Herz, die mich meinen Weg erkennen lassen.
  • Ich schaffe mein Leben, so wie ich es gern haben möchte.
  • Ich bin offen für neue Ideen und neue Menschen.
  • Ich lasse los, was mich in meinem Wachstum behindert.
  • Ich vergebe mir.
  • Ich bin mit meiner inneren Führung verbunden.
  • Ich bin mit der Weisheit des Universums verbunden.

Wann solltest du das Stirnchakra harmonisieren?

Ein Hinweise darauf, dass das Chakra nicht im Gleichgewicht sein könnte ist, wenn du aus dem Nichts heraus ängstlich wirst, Stimmungstiefs oder Alpträume hast.

Kopfschmerzen oder Probleme mit den Augen oder dem Gehör könnten auch ein Hinweis sein, aber das solltest du auch von einem Arzt abklären lassen.

Wenn es dir an Phantasie, Vorstellungskraft, Konzentrationsfähigkeit und Intuition fehlt, dann sind es Hinweise darauf, dass dein drittes Auge nicht in Balance ist.

Auch wenn du ein Kopfmensch bist, dann solltest du dich einmal näher mit dem dritten Auge beschäftigen, denn es wird dir helfen, wieder mehr ins Gefühl zu kommen und die Stimme deiner Intuition wieder zu hören.

Wie kannst du das Stirnchakra harmonisieren?

Du kannst es wieder ins Gleichgewicht bringen, indem du mit den Affirmationen und den Zuordnungen arbeitest. Das klingt im ersten Moment etwas abstrakt, daher gebe ich dir hier ein paar Tipps:

  • Wiederhole eine oder mehrere Affirmationen dreimal am Tag, direkt nach dem Aufstehen, mittags/zwischendurch und vor dem Einschlafen
  • Überlege dir eine passende Frage (z.B. Was ist mein Weg?), lege einen passenden Stein auf dein drittes Auge, entspanne dich und achte auf deinen Atem. Welche Bilder und Gefühle kommen? Wenn es Bilder vom Einkaufen, der Arbeit etc. sind, dann ärgere dich nicht und lasse sie weiterziehen. Komme immer wieder auf deine Frage zurück und fokussiere dich darauf.
  • Betupfe dein drittes Auge mit einem passenden ätherischen Öl.
  • Vermische das ätherische Öl mit etwas Milch oder Sahne und gib es ins Badewasser. Meditiere dann im Bad oder singe das OM.
  • Führe ein Traumtagebuch.
  • Lies Märchen oder unternimm eine Kraftreise.
  • Meditiere mit einer dunkelvioletten Kerze.
Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast du bis jetzt mit dem Stirnchakra gemacht?