Um wirklich eine Vision für dich und dein Leben zu entwickeln, ist es zunächst einmal nötig, dass du dich selbst erst ein wenig besser kennenlernst.

Wenn ich zurückschaue, dann hatte ich früher ein gewisses Bild von mir, das ich mir selbst gezimmert habe, eine Wunschvorstellung, weil ich mit dem, wie ich mich selbst wahrgenommen habe, nicht so wirklich glücklich war.
Ich war zu ruhig, manchmal schüchtern und hatte komische Interessen.

Lange habe ich versucht, dieser Wunschvorstellung zu entsprechen, weil ich gemeint habe, ich müsste so sein, damit ich akzeptiert und gemocht werde. Aber wie du dir denken kannst, hat das nicht so wirklich geklappt und der Schuss ging nach hinten los.

Irgendwann fing ich an, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Ich will nicht behaupten, dass ich schon am Ziel bin – ist man das überhaupt einmal? – , aber ich bin schon ein gutes Stück weiter.

Erst nachdem ich in den Spiegel geschaut habe und genickt habe, ja, so bin ich nun einmal, da wurde es einfacher. Keine Maskerade mehr, keine Show, denn das hat alles auch Energie gekostet. Dann war ich frei und konnte das machen, was mir am Herzen liegt und auch dazu stehen. Das Ergebnis liest du gerade.

Ich gehe zwar nach wie vor nicht mit dem Hausieren, was ich mache, aber wenn mich jetzt jemand fragt, was ich so tue, dann erzähle ich ein wenig darüber. Ich bin ehrlich gesagt auch immer wieder überrascht, wie viele Menschen dann doch sehr neugierig werden und ich durfte so inzwischen schon tolle Menschen kennenlernen.

Mich selbst anzunehmen und mich besser kennenzulernen war die Voraussetzung, um für mich meine Vision zu schaffen und wie eine Zwiebel schält sich diese Vision immer klarer hervor.

Um dich deiner Vision zu nähern, kannst du ganz unterschiedliche Wege wählen: Meditieren, Karten als Mittler zu deinem Unterbewusstsein nutzen oder mit Steinen arbeiten. Mit ihnen kannst du auch meditieren oder sie auf die entsprechenden Chakren legen, um besseren und intensiveren Kontakt zu ihnen zu bekommen.

Ich möchte dir hier drei Steine vorstellen, die dich dabei unterstützen können, dich selbst zu erkennen, dich selbst besser kennenzulernen:

1. Pyrit

Du bekommst Pyrit entweder als Pyritsonne oder in einer würfelförmigen Struktur.

Mit seiner Farbe narrt er gern Goldsucher und wird daher auch als Katzengold oder Narrengold bezeichnet. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, dich dem Pyrit zu nähern.

Gerade als Sonne strahlt der Pyrit überall hin. Er zeigt dir deine Stärken, aber er beleuchtet auch die dunklen Seiten. Beide machen dich aus und um dich selbst anzunehmen, musst du dich in deiner Ganzheit kennenlernen und akzeptieren.

Du musst nicht alles toll finden, was du siehst, aber es gehört zu dir. Glaube mir, damit deinen Frieden zu machen wird dich ein gutes Stück voranbringen.

Der Pyrit kann dir auch helfen, deine Blockaden zu lösen und neue Wege zu beleuchten.

Wenn du mit Pyrit arbeitest, dann solltest du ihn nicht ständig tragen, denn er sondert schwarzes Eisensulfid ab. Das kann die Haut reizen und Kleidung verfärben. Am besten stellst du ihn senkrecht vor dir auf und meditierst mit ihm.

Entladen kannst du ihn in einer Schale mit Hämatit-Trommelsteinen. Anschließend kannst du ihn direkt in der Sonne oder in einer Bergkristall-Gruppe aufladen.

 

2. Bergkristall

So klar wie der Bergkristall ist, so kann er dir helfen, Klarheit in allen Belangen zu finden und damit auch Klarheit mit dir. Du kannst ihn ständig bei dir als Anhänger tragen oder mit ihm meditieren. Seine Einschlüsse halten die Augen beschäftigt und so kannst du dich besser fokussieren.

Der Bergkristall gehört für mich zu den absoluten Allroundern und wenn du nur wenige Steine hast, dann sollte er in jedem Fall dazugehören.

Ich habe über diesen Stein schon einen ausführlichen Artikel geschrieben, den ich dir empfehle.

 

3. Sugilith

Dieser Stein wurde erst 1944 in Japan entdeckt und es gibt nur wenige Vorkommen weltweit.

Der Sugilith wird gern als New Age-Stein bezeichnet, denn er steht für Spiritualität, Heilung und Weisheit.

Manchmal ist sehr dunkel und du musst schon genau hinschauen, um seine Zeichnung zu erkennen. Meiner ist dunkelviolett und eine etwas hellere Zeichnung. Es gibt aber auch hellere Sugilithe, da ist eben jeder anders.

Wenn du regelmäßig mit ihm arbeitest, dann kann er dir dabei helfen, deine Empathie und deine Spiritualität weiter zu entwickeln.

Er kann dabei helfen, Abhängigkeiten zu lösen. Er stärkt die Eigenverantwortung

Der Sugilith hilft dir dabei, deinen eigenen Weg zu erkennen und ihn auch zu gehen, ohne dich ablenken zu lassen. Wenn du deinen Pfad verlässt, kann er dir helfen, wieder zurückzukehren oder bei Hindernissen Lösungen zu finden. So kann er dir dabei helfen, dich selbst zu verwirklichen und deine Berufung zu finden.

Du kannst ihn auch gut bei Meditationen oder bei Arbeiten mit Karten einsetzen, wenn du Kontakt zur geistigen Welt herstellen möchtest. Er öffnet dich für neue Ebenen und erleichtert dir so den Zugang.

Wenn du mit Chakren arbeitest, dann unterstützt er besonders das Stirnchakra und das Kronenchakra.

Du kannst ihn bedenkenlos für Edelsteinwasser nehmen und so von seiner Wirkung profitieren.

Da er sehr selten ist, sind die Preise leider relativ hoch und ich würde dir empfehlen, ihn lieber direkt in einem Steinladen als online zu kaufen. Zwar gilt für alle Steine, dass es einfach besser ist, sie zunächst in der Hand zu halten und zu spüren, ob der Stein zu einem passt, aber für den Sugilith gilt das gleich doppelt.

Nach intensivem Gebrauch solltest du ihn über Nacht in einer Schüssel mit Hämatit-Steinen entladen. Aufladen brauchst du ihn nicht, aber eine Nacht mit Bergkristallen tut ihm gut.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Steine unterstützen dich? Oder arbeitest du gar nicht mit Steinen?