Back to the Roots – Wurzelchakra

Back to the Roots – Wurzelchakra

Ein Baum oder ein Pflanze ohne Wurzeln, das geht nicht. Aber wie sieht es mit dir und mit mir aus? Wir haben unsere Beine, die uns von einem Ort zum anderen bringen, aber wir haben auch Wurzeln, selbst wenn sie nicht so offensichtlich sichtbar sind wie bei den Pflanzen.

Wir haben viele Wurzeln, die zum Ort, an dem wir geboren wurden, zu dem Ort, an dem wir leben, zu unseren Ahnen, aber das ist ein Thema, auf das ich vielleicht in einem eigenen Artikel eingehen werden. Heute geht es um das Wurzelchakra. Im Sanskrit heißt es übrigens Muladhara .

Ähnlich wie die Wurzeln einen Baum oder eine Pflanze mit der Erde verbinden, kannst du diese Verbindung über das Wurzelchakra aufbauen und so auf die elementare Kraft der Erde, der Natur und auf die Lebensenergie zugreifen.

Das Wurzelchakra unterstützt dich dabei, fest mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen zu stehen, nicht abzuheben. Es hilft dir dabei, dich lebendig zu halten.
Es ist dein (energetisches) Fundament, auf dem du aufbauen kannst. Es gibt dir Stabilität und Substanz.

 

Gerade wenn du sehr spirituell bist oder energetisch arbeitest, dann solltest du darauf achten, dass dein Wurzelchakra im Gleichgewicht ist. Sonst kann es leicht passieren, dass du abhebst und nur noch in höheren Sphären unterwegs bist. Das ist an sich nicht schlecht, aber wenn du, so wie ich, auch noch ein anderes Leben hast und Geld verdienen musst oder dich um deine Familie kümmerst, dann ist es nicht so optimal, wenn du die Erdung verlierst.

Das Wurzelchakra steht für Erdung, Instinkte, Wohlstand, Erfolg, den Körper und da besonders für Knochen, Zähne und Nägel.

Es verbindet dich mit Fülle, auch mit materieller Fülle. Wenn es bei dir gerade nicht so läuft und ein paar Euro mehr auf dem Konto sein dürften, dann kann es nicht schaden, dich ein wenig näher mit diesem Chakra zu befassen.
Frage dich doch auch einmal, was Erfolg und (materieller) Wohlstand für dich bedeuten. Wann spürst du Fülle?

Wo befindet es sich?

Das Wurzelchakra befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule zwischen Anus und den Genitalien und öffnet sich nach unten in Richtung Erde.

Zuordnungen

Diesem Chakra ist das Element Erde, die Farbe Rot und der Geruchssinn zugeordnet.

Wenn du es mit Tönen aktivieren oder harmonisieren willst, dann singe LAM.

Als Düfte sind erdige, schwere Kräuter- und Baumdüfte wie Zeder, Nelke, Zypresse, Myrrhe, Majoran oder Patchouli passend. Du kannst sie in einem Diffuser verduften oder direkt räuchern.

Wenn du lieber mit Steinen arbeitest, dann sind rote oder schwarze Steine wie Achat, Obsidian, Rubin, Hämatit, Karneol oder roter Jaspis geeignet.

Das Wurzelchakra steht auch mit der Ernährung in Verbindung, denn sie ist materielle Lebenskraft und kommt auch von der Erde.

Wenn du dieses Chakra unterstützen willst, dann iss rotes Obst, Äpfel, Tomaten, Granatäpfel, Wassermelone, Erdbeeren, rote Johannisbeeren, Kirschen oder Wurzelgemüse wie Karotten oder Schwarzwurzel.

 

Affirmationen

Die Affirmationen haben passend auch Stabilität und Fülle zum Thema.

Du kannst sie gern übernehmen oder eigene formulieren. Achte dabei darauf, dass sie in der Gegenwartsform formuliert sind und positiv:

  • Ich bin.
  • Ich bin sicher.
  • Ich bin mit Mutter Erde verbunden.
  • Ich habe alles, was ich brauche.
  • Ich vertraue.
  • In meinem Leben herrscht Überfluss.
  • Ich nähre meinen Körper, meinen Geist und meine Seele.

Wann solltest du das Wurzelchakra harmonisieren?

Wenn das Wurzelchakra aus dem Lot geraten ist, dann kann es sein, dass du dich müde oder ängstlich fühlst, um deine Existenz bangst, sehr auf deine Sicherheit bedacht bist, wütend ohne Grund, dich nicht mit dir verbunden fühlst, nicht geerdet bist, wenig Selbstvertrauen hast, wenig Energie und dich abgespannt fühlst.

Wenn du schon sehr oft umgezogen bist oder viele (berufliche) Veränderungen erlebt hast, keine Zeit hattest, Wurzeln zu schlagen, dann ist es verständlich, wenn du dich entwurzelt fühlst.

Wenn du viel Kontakt nach oben hast, sehr spirituell bist, dann kann es passieren, dass du das Gefühl hast zu schweben, davonzufliegen und den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Wenn du Schwierigkeiten mit Fülle und Wohlstand hast, dann solltest du an deinen Glaubenssätzen arbeiten.

Wenn dir Aussage wie “Reiche Menschen sind arrogant und egoisitisch”, “Nur harte Arbeit ist ehrliche Arbeit”, “Über Geld spricht man nicht”, “Geld verdirbt den Charakter”, “Geld macht nicht glücklich”, “Wer reich ist, hat keine Freunde”, “Du kannst nicht beides haben, Geld und Glück”, “Geld und Spiritualität vertragen sich nicht”, “Geld ist die Wurzel allen Übels”, “Ich bin es nicht wert, reich zu sein” oder “Reiche Menschen beuten andere aus” bekannt vorkommen oder du sie sogar verinnerlicht hast, dann hast die ein oder andere Blockade, was dein Wurzelchakra angeht.

Doch Glaubenssätze sind nicht in Stein gemeiselt und können verändert werden. Wenn du wissen möchtest, wie das geht und deine Glaubenssätze umdrehen willst, dann melde dich doch bei mir für ein Erstgespräch.

Wie kannst du das Wurzelchakra harmonisieren?

Ein einfaches Mittel ist, wieder ausreichend zu schlafen.

Egal, ob draußen oder drinnen, versuche dich zu erden oder dich mit einem Baum zu verbinden, um wieder in Kontakt mit der Erde zu kommen. Barfuß laufen hilft auch.

Du kannst ergänzend deine Füße auch für eine gute Erdung massieren. Dafür nimmst du ein neutrales Hautöl (Pfirsich oder Jojoba, Olivenöl geht auch zur Not), gibst ein paar Tropfen passendes ätherisches Öl dazu und massierst die Füße damit.

Du solltest anfangen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.

An deiner materiellen Situation kannst und sollst du arbeiten, aber seien wir ehrlich, das ändert sich selten über Nacht. Daher ist es ein guter Schritt, dir bewusst zu werden, WAS du schon alles hast und darauf aufzubauen.

Zu Fülle und Überfluss gehören auch so alltägliche Dinge wie ein Dach über dem Kopf, ein Herd zum Kochen, Heizung (gerade im Winter!) oder ein schöner Blumenstrauß.

Bringe Ausgeglichenheit in dein Leben, indem Du Grenzen setzt, schaust, dass du nicht zu kurz kommst und gut für dich und deinen Körper sorgst. Dazu gehört auch, regelmäßig raus zu gehen, in die Natur, Sport zu machen und deinen Körper zu spüren.

Achte auf eine gesunde Ernährung, viele Ballaststoffe, Obst und Gemüse.

 

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast du bis jetzt mit dem Wurzelchakra gemacht?

Stirnchakra – Mit drei Augen sieht man besser

Stirnchakra – Mit drei Augen sieht man besser

Warum diese Überschrift? Ganz einfach, das Stirnchakra wird auch das dritte Auge genannt.

Im Sanskrit heißt es Ajna.

Mit unseren beiden “normalen” Augen blicken wir in die Welt, nach außen. Da sehen wir alles, was uns umgibt und nehmen unsere Wirklichkeit wahr.

Das dritte Auge dagegen schaut nach innen und steht für Selbsterkenntnis und Weisheit.

Wenn du mit diesem Chakra arbeitest, dann kannst du Kontakt mit deiner Intuition und deiner inneren Weisheit aufnehmen.

Genauso solltest du mit diesem Chakra arbeiten, wenn du deiner Vision näher kommen möchtest, denn der Blick nach innen ist hier besonders wichtig.

Nur in deinem Inneren kannst du erkennen, wer du bist und was wirklich deine Wünsche, deine Träume und deine Bedürfnisse sind.

Oft ist das überlagert von fremden Vorstellungen, denen wir gerecht werden wollen.

Da ist die Familie, Lehrer oder auch Menschen, denen wir nacheifern. Als Kinder haben wir uns an Vorbildern orientiert und machen das auch oft auch noch als Erwachsene. Wir möchten so sein wie unsere Ideale und machen alles Mögliche, damit wir von ihnen anerkannt und gemocht werden. Da ist oft kein wirklicher Unterschied im Alter, denn jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und Anerkennung.

Daher lohnt es sich wirklich, einmal in dich zu schauen und nachzuspüren und nachzuforschen, was wirklich DEINES ist und zu erkennen, was eigentlich fremde Wünsche oder Träume sind.

Das zu erkennen ist eine Herausforderung, der du dich beim Stirnchakra stellen kannst.

Wo befindet es sich?

Das dritte Auge befindet sich zwischen den Augenbrauen nur etwas höher.

Viele Inderinnen tragen dort ihr Bindi und auch bei vielen Buddha-Statuen wirst du dort auch eine Art Flamme oder ein anderes Symbol für Erkenntnis, Erleuchtung oder Weisheit sehen.

Es ist auch oft üblich, dass bei hinduistischen oder buddhistischen Ritualen die Gläubigen von den Priestern ein Farbpulver oder Reis auf diese Stelle gedrückt bekommen.

 

Zuordnungen

Generell wird das Stirnchakra in violett dargestellt, denn das ist die Farbe der Spiritualität.

Du kennst bestimmt auch den Laut OM, der eigentlich AUM ausgesprochen wird.

Willst du in Resonanz mit dem Stirnchakra treten, dann wiederhole es im Rahmen einer Meditation als Mantra 108mal oder ein Mehrfaches von 108, denn das ist im Hinduismus und Buddhismus eine heilige Zahl.

Wenn du mit Steinen arbeiten möchtest, dann solltest du zum Sugilith, Amethyst, Sodalith, Azurit oder Lapislazuli greifen. Tiefblaue oder violette Steine harmonisieren das Chakra.

Bei ätherischen Ölen oder Räucherungen sind Weihrauch, Lavendel, Sandelholz oder Rosmarin passend. Achte beim Kauf auf gute Qualität und dass es echte/natürliche Öle sind und nicht naturidentische.

Affirmationen

Du kannst in vielen Bereichen mit Affirmationen arbeiten, auch bei Chakren.

In jedem Fall solltest du hierbei darauf achten, dass du die Sätze nicht einfach herunterbetest, denn da haben sie wenig Erfolg.

Du solltest das, was du sagst, wirklich spüren.

Auch wenn es dir schwerfällt, versuche dich in diesen Zustand, den du gerade mit der Affirmation beschreibst, hineinzuversetzen und ins Gefühl zu gehen, denn dann kommt es auch wirklich bei deinem Herz und deiner Seele an.

Die Affirmationen sollten natürlich auch in Verbindung zu den Themen des Stirnchakras stehen.

Ich gebe dir ein paar Beispiele, die du natürlich auch abwandeln kannst, damit sie für dich stimmig sind:

  • Ich sehe klar.
  • Ich bin dankbar für meinen klaren Geist und mein waches Herz, die mich meinen Weg erkennen lassen.
  • Ich schaffe mein Leben, so wie ich es gern haben möchte.
  • Ich bin offen für neue Ideen und neue Menschen.
  • Ich lasse los, was mich in meinem Wachstum behindert.
  • Ich vergebe mir.
  • Ich bin mit meiner inneren Führung verbunden.
  • Ich bin mit der Weisheit des Universums verbunden.

Wann solltest du das Stirnchakra harmonisieren?

Ein Hinweise darauf, dass das Chakra nicht im Gleichgewicht sein könnte ist, wenn du aus dem Nichts heraus ängstlich wirst, Stimmungstiefs oder Alpträume hast.

Kopfschmerzen oder Probleme mit den Augen oder dem Gehör könnten auch ein Hinweis sein, aber das solltest du auch von einem Arzt abklären lassen.

Wenn es dir an Phantasie, Vorstellungskraft, Konzentrationsfähigkeit und Intuition fehlt, dann sind es Hinweise darauf, dass dein drittes Auge nicht in Balance ist.

Auch wenn du ein Kopfmensch bist, dann solltest du dich einmal näher mit dem dritten Auge beschäftigen, denn es wird dir helfen, wieder mehr ins Gefühl zu kommen und die Stimme deiner Intuition wieder zu hören.

Wie kannst du das Stirnchakra harmonisieren?

Du kannst es wieder ins Gleichgewicht bringen, indem du mit den Affirmationen und den Zuordnungen arbeitest. Das klingt im ersten Moment etwas abstrakt, daher gebe ich dir hier ein paar Tipps:

  • Wiederhole eine oder mehrere Affirmationen dreimal am Tag, direkt nach dem Aufstehen, mittags/zwischendurch und vor dem Einschlafen
  • Überlege dir eine passende Frage (z.B. Was ist mein Weg?), lege einen passenden Stein auf dein drittes Auge, entspanne dich und achte auf deinen Atem. Welche Bilder und Gefühle kommen? Wenn es Bilder vom Einkaufen, der Arbeit etc. sind, dann ärgere dich nicht und lasse sie weiterziehen. Komme immer wieder auf deine Frage zurück und fokussiere dich darauf.
  • Betupfe dein drittes Auge mit einem passenden ätherischen Öl.
  • Vermische das ätherische Öl mit etwas Milch oder Sahne und gib es ins Badewasser. Meditiere dann im Bad oder singe das OM.
  • Führe ein Traumtagebuch.
  • Lies Märchen oder unternimm eine Kraftreise.
  • Meditiere mit einer dunkelvioletten Kerze.
Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast du bis jetzt mit dem Stirnchakra gemacht?

Diese Steine helfen dir, dich selbst zu erkennen

Diese Steine helfen dir, dich selbst zu erkennen

Um wirklich eine Vision für dich und dein Leben zu entwickeln, ist es zunächst einmal nötig, dass du dich selbst erst ein wenig besser kennenlernst.

Wenn ich zurückschaue, dann hatte ich früher ein gewisses Bild von mir, das ich mir selbst gezimmert habe, eine Wunschvorstellung, weil ich mit dem, wie ich mich selbst wahrgenommen habe, nicht so wirklich glücklich war.
Ich war zu ruhig, manchmal schüchtern und hatte komische Interessen.

Lange habe ich versucht, dieser Wunschvorstellung zu entsprechen, weil ich gemeint habe, ich müsste so sein, damit ich akzeptiert und gemocht werde. Aber wie du dir denken kannst, hat das nicht so wirklich geklappt und der Schuss ging nach hinten los.

Irgendwann fing ich an, mich selbst so anzunehmen, wie ich bin. Ich will nicht behaupten, dass ich schon am Ziel bin – ist man das überhaupt einmal? – , aber ich bin schon ein gutes Stück weiter.

Erst nachdem ich in den Spiegel geschaut habe und genickt habe, ja, so bin ich nun einmal, da wurde es einfacher. Keine Maskerade mehr, keine Show, denn das hat alles auch Energie gekostet. Dann war ich frei und konnte das machen, was mir am Herzen liegt und auch dazu stehen. Das Ergebnis liest du gerade.

Ich gehe zwar nach wie vor nicht mit dem Hausieren, was ich mache, aber wenn mich jetzt jemand fragt, was ich so tue, dann erzähle ich ein wenig darüber. Ich bin ehrlich gesagt auch immer wieder überrascht, wie viele Menschen dann doch sehr neugierig werden und ich durfte so inzwischen schon tolle Menschen kennenlernen.

Mich selbst anzunehmen und mich besser kennenzulernen war die Voraussetzung, um für mich meine Vision zu schaffen und wie eine Zwiebel schält sich diese Vision immer klarer hervor.

Um dich deiner Vision zu nähern, kannst du ganz unterschiedliche Wege wählen: Meditieren, Karten als Mittler zu deinem Unterbewusstsein nutzen oder mit Steinen arbeiten. Mit ihnen kannst du auch meditieren oder sie auf die entsprechenden Chakren legen, um besseren und intensiveren Kontakt zu ihnen zu bekommen.

Ich möchte dir hier drei Steine vorstellen, die dich dabei unterstützen können, dich selbst zu erkennen, dich selbst besser kennenzulernen:

1. Pyrit

Du bekommst Pyrit entweder als Pyritsonne oder in einer würfelförmigen Struktur.

Mit seiner Farbe narrt er gern Goldsucher und wird daher auch als Katzengold oder Narrengold bezeichnet. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, dich dem Pyrit zu nähern.

Gerade als Sonne strahlt der Pyrit überall hin. Er zeigt dir deine Stärken, aber er beleuchtet auch die dunklen Seiten. Beide machen dich aus und um dich selbst anzunehmen, musst du dich in deiner Ganzheit kennenlernen und akzeptieren.

Du musst nicht alles toll finden, was du siehst, aber es gehört zu dir. Glaube mir, damit deinen Frieden zu machen wird dich ein gutes Stück voranbringen.

Der Pyrit kann dir auch helfen, deine Blockaden zu lösen und neue Wege zu beleuchten.

Wenn du mit Pyrit arbeitest, dann solltest du ihn nicht ständig tragen, denn er sondert schwarzes Eisensulfid ab. Das kann die Haut reizen und Kleidung verfärben. Am besten stellst du ihn senkrecht vor dir auf und meditierst mit ihm.

Entladen kannst du ihn in einer Schale mit Hämatit-Trommelsteinen. Anschließend kannst du ihn direkt in der Sonne oder in einer Bergkristall-Gruppe aufladen.

 

2. Bergkristall

So klar wie der Bergkristall ist, so kann er dir helfen, Klarheit in allen Belangen zu finden und damit auch Klarheit mit dir. Du kannst ihn ständig bei dir als Anhänger tragen oder mit ihm meditieren. Seine Einschlüsse halten die Augen beschäftigt und so kannst du dich besser fokussieren.

Der Bergkristall gehört für mich zu den absoluten Allroundern und wenn du nur wenige Steine hast, dann sollte er in jedem Fall dazugehören.

Ich habe über diesen Stein schon einen ausführlichen Artikel geschrieben, den ich dir empfehle.

 

3. Sugilith

Dieser Stein wurde erst 1944 in Japan entdeckt und es gibt nur wenige Vorkommen weltweit.

Der Sugilith wird gern als New Age-Stein bezeichnet, denn er steht für Spiritualität, Heilung und Weisheit.

Manchmal ist sehr dunkel und du musst schon genau hinschauen, um seine Zeichnung zu erkennen. Meiner ist dunkelviolett und eine etwas hellere Zeichnung. Es gibt aber auch hellere Sugilithe, da ist eben jeder anders.

Wenn du regelmäßig mit ihm arbeitest, dann kann er dir dabei helfen, deine Empathie und deine Spiritualität weiter zu entwickeln.

Er kann dabei helfen, Abhängigkeiten zu lösen. Er stärkt die Eigenverantwortung

Der Sugilith hilft dir dabei, deinen eigenen Weg zu erkennen und ihn auch zu gehen, ohne dich ablenken zu lassen. Wenn du deinen Pfad verlässt, kann er dir helfen, wieder zurückzukehren oder bei Hindernissen Lösungen zu finden. So kann er dir dabei helfen, dich selbst zu verwirklichen und deine Berufung zu finden.

Du kannst ihn auch gut bei Meditationen oder bei Arbeiten mit Karten einsetzen, wenn du Kontakt zur geistigen Welt herstellen möchtest. Er öffnet dich für neue Ebenen und erleichtert dir so den Zugang.

Wenn du mit Chakren arbeitest, dann unterstützt er besonders das Stirnchakra und das Kronenchakra.

Du kannst ihn bedenkenlos für Edelsteinwasser nehmen und so von seiner Wirkung profitieren.

Da er sehr selten ist, sind die Preise leider relativ hoch und ich würde dir empfehlen, ihn lieber direkt in einem Steinladen als online zu kaufen. Zwar gilt für alle Steine, dass es einfach besser ist, sie zunächst in der Hand zu halten und zu spüren, ob der Stein zu einem passt, aber für den Sugilith gilt das gleich doppelt.

Nach intensivem Gebrauch solltest du ihn über Nacht in einer Schüssel mit Hämatit-Steinen entladen. Aufladen brauchst du ihn nicht, aber eine Nacht mit Bergkristallen tut ihm gut.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Steine unterstützen dich? Oder arbeitest du gar nicht mit Steinen?

 

 

Was sind eigentlich Schamanismus und schamanische Techniken?

Was sind eigentlich Schamanismus und schamanische Techniken?

Wenn Du auf meine Seite kommst, dann liest Du, dass ich mich mit Schamanismus und schamanischen Techniken befasse.

Wenn Du Dich für meinen Newsletter einträgst, dann frage ich auch nach, was Dich besonders interessiert und hier wird sehr oft genau dieses Thema genannt.
Das ist für mich einmal Anlass genug, darüber zu schreiben, was ich darunter verstehe und was ich bin bzw. was ich nicht bin.

schamanismus_03

Ich schreibe hier meine Sicht der Dinge. Die mag vielleicht von der ein oder anderen Meinung, die von anderen Menschen oder in Büchern vertreten wird abweichen, aber für Dich wird es einfacher zu beurteilen, ob es Dir hier gefällt und Dir meine Sichtweise taugt.

Schamanismus ist für mich

eine Lebenseinstellung und eine Lebensweise. Das ist für mich an keine Religion gebunden und ich gehe davon aus, dass die Natur beseelt ist. Nicht nur wir Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen, Steine, die Elemente, alles, was uns umgibt, hat für mich eine Seele.

Alles hängt miteinander zusammen und die eigenen Handlungen bleiben nicht ohne Folgen. Und weil das so ist, solltest Du bewusst handeln. Natürlich kannst Du auch nicht alles bis ins kleinste Detail vorhersehen, aber Du trägst Verantwortung.

Es ist eine ganzheitliche Sichtweise der Welt und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mehr gibt als das, was wir im Alltag mit unseren Sinnen wahrnehmen.

Schamanismus gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit. Felsmalereien und Kultgegenstände zeigen Mensch-Tier-Wesen oder Masken und Schamanen halfen unseren Ahnen, Nahrung zu finden, indem sie sich mit den Geistern der Tiere verbanden. Es ist für mich auch das Leben und Lernen von und mit der Natur.schamanismus_02

Bin ich eine Schamanin?

Als Schamanin bezeichne ich mich nicht.

Die Bezeichnung Schamane sehe ich persönlich nicht so eng und beschränke es nicht auf Schamanen, die in einer entsprechenden Tradition z.B. in Nepal, Nordamerika, Korea, Sibirien oder in anderen außereuropäischen Regionen leben und arbeiten.

Für mich sind es also nicht nur Menschen mit indigenen Wurzeln, auch in Europa gibt es schamanische Traditionen, die nur vergessen oder unter einer monotheistischen Schicht begraben wurden und genauso gibt es für mich auch daher hier Schamanen.

Schamanen sind für mich Mittler zwischen den Menschen und der Anderswelt, sind Heiler, sind Berufene. Sie stellen das Gleichgewicht zwischen den Welten her. Es sind Menschen, die einen Ruf erhalten haben und sich voll und ganz in den Dienst der Menschen und Anderswelt verschreiben.schamanismus_01

Ich dagegen wende “nur” schamanische Techniken an.

Meiner Meinung nach kann jeder schamanische Techniken lernen und anwenden, so wie jeder Englisch oder Radfahren lernen kann. Aber auch da gibt es Unterschiede.
Nicht jeder wird Englisch wie ein native speaker sprechen und nicht jeder wird akrobatische Kunststücke auf einem Fahrrad durchführen. Aber jeder kann mindestens die Grundlagen lernen, wenn die körperlichen Voraussetzungen vorhanden sind und mit Fleiß schafft man es auch ins gute Mittelfeld.

In Bayern gibt es übrigens auch eine schamanische Ambulanz, in der Ärzte, Heilpraktiker und Psychologen mit schamanischen Techniken arbeiten und auf diese Weise Menschen in schwierigen Situationen unterstützen.

Und was sind nun schamanische Techniken?

Da gibt es eine Menge. Dazu gehören für mich natürlich die Klassiker wie schamanische Reisen in die Anderswelt für mich und auch andere, Arbeit mit Krafttieren oder Schwitzhütten.

Weil alles miteinander in meinem Weltbild zusammenhängt, haben auch Rituale Kraft und Macht. Ich kann Dinge im Rahmen von schamanischen Reisen oder Ritualen anstoßen und es hat Auswirkungen auf das “reale” Leben.

Ich mache das selten, aber wenn, dann hat es bisher für mich immer funktioniert. Es schadet übrigens auch nicht, wenn man für das, was man erreichen will, auch im Hier und Jetzt was tut. Es hilft, die Spirits um einen neuen Job zu bitten, aber die Stellenanzeigen musst Du schon selbst wälzen und die Bewerbungen schreiben 😉

Was da entscheidend ist, sind Absicht und Formulierung, denn oft können leichtfertig dahingesagte Sprüche oder Wünsche zwar das Ergebnis bringen, aber nicht so, wie Du es Dir wünschst.

Ein Beispiel: Du wünschst Dir eine Finanzspritze und sagst das auch so. Dabei denkst Du an eine Gehaltserhöhung oder einen Lottogewinn. Du bekommst Geld, aber aus einer Erbschaft, weil Dein Vater gestorben ist. Das Ergebnis passt, nur wolltest Du nicht, dass jemand stirbt.

salbeiraeucherung

Räuchern, in Kontakt mit Pflanzen, Tieren und Steinen gehen, meditieren, singen, mich in Ritualen mit den Kräften der Natur, der Elemente und des Jahreskreises verbinden, achtsam und dankbar sein, trommeln, rasseln, mit Kräutern arbeiten, an Kraftorten arbeiten, einfach in die Natur gehen, das alles gehört für mich ebenfalls dazu.

Hier dazu umfassend zu schreiben würde den Rahmen sprengen, aber ich denke, ich habe Dir einen ganz guten Einblick in meine Denke gegeben.

Und jetzt Du: Welche Techniken interessieren Dich ganz konkret?

 

Einmal durchpusten bitte – Luft

Einmal durchpusten bitte – Luft

Wir brauchen Luft zum Leben, ohne sie würden wir genauso wenig existieren wie ohne die anderen drei Elemente.

Der frische Lufthauch belebt uns, wenn ein frischer Wind geht, stehen Veränderungen an, die frische Luft in den Bergen oder am Meer tut uns nach der Stadtluft gut. Es ist herrlich, wenn wir in einem Wald spazieren gehen und die Waldluft atmen.

Nach einem langen Winter spürt und riecht man schon den Frühling, wenn die Luft milder wird und die ersten Blumen wieder aus der Erde hervorspitzen.

Das Element Luft wird daher mit Aufbruch und Veränderung in Verbindung gebracht.

Nicht umsonst wird im Frühjahr auch die Wohnung auf Vordermann gebracht, alles wird ordentlich durchgelüftet.

Die Zeitungen sind voll von Frühjahrs- und Diätkuren. Wir wollen den Körper von innen reinigen und Du willst Dich besser, leichter fühlen.

Der Frühling und der Osten als Himmelsrichtung der aufgehenden Sonne sind diesem Element zugeordnet. Beides steht auch für Neubeginn, genauso wie ein frisches Lüftchen alten Ballast wegweht, damit etwas Neues kommen kann.

Und wenn Du Dir die Vögel anschaust, die aus der Höhe den Überblick haben und von denen auch viele im Winter in den Süden ziehen, dann verstehst Du, warum mit der Luft auch der klare Blick auf die Dinge und damit der Verstand sowie das Reisen verknüpft werden.

Ratio, Verstand, Logik, das geht mit einem nüchternen Blick auf Situationen und Menschen einher.

 

adler

Der frische Wind bläst auch Altes, Verbrauchtes davon, ist ständig in Bewegung, wirbelt Vorhandenes durcheinander und schafft so etwas Neues. Er bringt Veränderung, ist kreativ.

Schall braucht Luft, um sich zu verbreiten. Daher wird auch Kommunikation und Musik diesem Element zugeordnet.

Die Luft ist eine männliche Energie, da auch Ratio und Verstand männliche Qualitäten sind.

Luft hat für mich mit Leichtigkeit zu tun. Wenn sie mir fehlt und es gerade windig, dann prima. Ich gehe raus und lasse mich ordentlich durchpusten. Das vertreibt auch gut miese Gedanken und Stimmungen.

Was auch gut geht ist, ein kleines Räucherritual zu machen und die schweren Gedanken mit dem Rauch davon ziehen zu lassen. Aromalampen funktionieren hier auch prima, aber dann mit leichten Zitrusdüften wie Orange und Bergamotte.

Ich wohne auf dem Land und in der Nähe lebt ein Bussardpärchen. Die beobachte ich auch gern, wenn sie ihre Kreise ziehen und höre ihren Schreien zu. Ich gebe zu, ein wenig beneide ich sie um ihre Fähigkeit zu fliegen, aber auf der anderen Seite fliege ich ja auch oft. Nur sitze ich da im Bauch von einem Stahlvogel ;-). Aber diese Leichtigkeit und Freiheit, die Vögel haben, die finde ich auch faszinierend.

Die Energie des Elementes Luft beinhaltet

  • Analytisches Denken
  • Logik
  • Klarheit
  • Direktheit

Wenn sie ins Negative kippt, dann

  • Wirkst Du arrogant, kalt und kontrolliert
  • neigst Du zu Intoleranz
  • kannst Du rücksichtslos und verantwortungslos handeln und
  • unsensibel wirken

Bei zu starker Luftenergie solltest Du mit anderen Elementen ausgleichen, die diese Defizite auffangen.

Je nachdem, welches Verhalten ausgeprägt ist, kannst Du mit dem entsprechenden Element gegensteuern.

Du solltest Dich mit der Energie der Luft verbinden und den Zugang zu ihr suchen, wenn

  • Du frischen Wind in Dein Leben bringen möchtest,
  • Klarheit in verworrenen Angelegenheiten brauchst,
  • eine Angelegenheit aus der Distanz und rational betrachten möchtest,
  • Veränderungen bevorstehen,
  • Du vor einem schwierigen Gespräch stehst,
  • Dir die Worte fehlen,
  • Du kreativ sein willst,
  • Du verreisen willst.

 

segel

Wenn Du die Energie der Luft nutzen möchtest, dann versuche mal Folgendes:

  • Wenn Du beim Spaziergang Federn findest, dann nimm sie mit. Stelle Dir den Vogel dazu vor und versuche, in einer Meditation, die Welt aus seinen Augen zu sehen
  • Gehe raus, wenn es windig und stürmisch ist, lasse Dich so richtig durchpusten. Stelle Dich am besten auf eine erhöhte Stelle, breite die Arme aus und schließe die Augen. Lass alles, was Dich belastet, mit dem Wind davonfliegen.
  • Geh in den Wald und höre dem Rascheln der Blätter zu.
  • Atme bewusst und verfolge den Weg Deines Atems durch den Körper.
  • Mache ein kleines Räucherritual.
  • Werde aktiv und versuche etwas ganz Neues.
  • Bastel ein Windspiel, dann kannst Du den Wind spüren, sehen und hören.
  • Mach Musik. Am besten ist es natürlich, wenn Du ein Blasinstrument spielen kannst.
  • Bastele Fahnen und zeichne Symbole für Deine Wünsche darauf. Dann hänge sie in den Wind.

 

fahnen

Und jetzt Du: Was verbindest Du mit Luft? Ich freue mich auf Deinen Kommentar

Was sind diese ominösen Chakren?

Was sind diese ominösen Chakren?

Aaalso… diese merkwürdigen Chakren…. Die kommen aus dem asiatischen Raum und um genau zu sein, aus Indien. Und weil ich schon ein paar Mal in Indien war, habe ich zu dem Thema eine gewisse Affinität.

Chakra kommt aus dem Sanskrit, der alten Sprache Indiens und bedeutet Rad oder Kreis. Wenn wir heute von Chakren sprechen, dann meinen wir die Energiezentren im Körper.

Wenn ich den Quellen trauen darf, dann gibt es etliche Chakren.

Da gibt es Hauptchakren, Handchakren, Fußchakren und keine Ahnung was noch für Nebenchakren. Und alle sind sie miteinander durch Energiekanälen verbunden.

Indische und tibetische Texte sprechen von 72.000 bis 350.000 Energiekanälen. Aber keine Panik, ich konzentriere mich auf die sieben Hauptchakren. Das macht den Einstieg überschaubar und wenn Du Dich damit näher befasst, dann hast Du schon mit diesen sieben Hauptchakren genug zu tun.

Jedem Chakra sind bestimmte Bereiche des Körpers und der Seele zugeordnet.

Dazu gibt es auch bestimmte ätherischen Öle, Steine, Töne, Farben, Yoga-Stellungen, Symbole, Götter, Tiere, persönliche Themen, Bewusstseinsstadien, Elemente und und und, die dem jeweiligen Chakra zugeordnet sind. Das sprengt natürlich den Umfang von einem Beitrag und daher werde ich so nach und nach mich jedem Chakra einzeln widmen.

Jetzt möchte ich einfach einmal Dir ein paar generelle Dinge erzählen, die für die Hauptchakren gelten.

Wie kannst Du Dir Chakren vorstellen?

Diese sieben Hauptchakren kannst Du Dir als Energiezentren vorstellen, die sich entlang Deiner Wirbelsäule befinden. Das erste Chakra, das Wurzelchakra ist dabei im unteren Becken, das Kronenchakra am Scheitel Deines Kopfes und die übrigen fünf befinden sich dazwischen.

Viele stellen sich die Chakren bildlich als Lotusblüten oder als rotierende Trichter vor. Dabei öffnet sich der Trichter nach vorne und nach hinten und die Spitze des Trichters, also das dünne Ende, mündet in die Wirbelsäule.

Wie die Lotusblüte auch kann das Chakra weit geöffnet oder geschlossen sein oder sich, wenn Du das Trichterbild nimmst, langsam oder schnell drehen.

Je nachdem, wie offen oder geschlossen die Blüte und damit das Chakra ist, hat das auf Dich Auswirkungen. Die Energie fließt stark, wenn das Chakra offen ist oder fließt, wie bei einem Ventil, ganz wenig oder gar nicht, wenn das Chakra schmal oder sogar geschlossen ist.

Analog dazu ist das Bild mit dem Trichter. Wenn er sich kaum dreht, ist etwas im Argen, wenn er sich zügig dreht, ist alles ok. Und ja, auch wenn die Farben blass sind, kann es ein Zeichen sein, dass in dem Bereich etwas im Argen liegt.

Erwarte aber bitte keine Details, wie kräftig die Farbe oder wie offen die Blüte oder wie schnell die Drehung sein soll. Das ist alles individuell und da musst Du schon auch auf Deine Intuition hören. Was für Dich genau richtig ist, das kannst nur Du wissen.

Diese Bilder sind aber wie gesagt nur Bilder. Für Dich kann das Chakra ganz anders aussehen. Das kann eine zusammengerollte Schlange sein, ein Drache in der jeweiligen Farbe, ein Stern oder eine Spirale.

In einer Meditation kannst Du herausfinden, welches Bild, welches Symbol für Dich passt und damit arbeiten. Und wenn es ein Baum oder eine zusammengerollte Katze ist, dann ist das auch ok.

was_chakren_01

Und wozu dienen die Chakren?

Sie haben eigentlich zwei Hauptaufgaben. Sie versorgen Dich, Deinen Körper und Deine Aura mit Lebensenergie. Das ist das, was Du vielleicht mal als Chi oder Prana kennengelernt hast. Die Chakren dienen zudem auch der Übertragung von Energie und dem Informationsaustausch.

Du kennst es sicher auch: wenn Du mit bestimmten Menschen zusammen bist, dann fühlst Du Dich beschwingt, voller Elan und bist richtig gut drauf. Da waren eure Chakren offen, die Energie ist geflossen und ihr wart in der gleichen Schwingung. Alles super, alles bestens.

Und dann gibt es Menschen, die Dich auslaugen, die Dir Energie ziehen. Du bist danach völlig platt und ko, als ob Du einen Marathon hinter Dir hättest. Da fand auch ein Energieaustausch statt, aber der hat Energie aus Dir gezogen. Deine Chakren waren offen und der andere Mensch hat sich wie beim All-Inclusive-Buffet daran bedient. Jetzt sitzt Du da und bist völlig erledigt. Hier kannst Du mit bestimmten Techniken die Chakren wieder ausgleichen und aufladen. Aber es gibt auch Wege, die verhindern, dass Du so ausgelaugt wirst.

Das sollte Dir erst einmal einen ganz groben Überblick geben, um was es bei dem Chakra-Thema geht.

Ich finde es recht spannend, gezielt an bestimmten Punkten arbeiten zu können und auch Techniken zu kennen, mit denen ich die Energiezentren in Harmonie bringen kann.

Und jetzt Du: Interessiert Dich das Thema oder hast Du sogar schon Erfahrungen damit? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.