Türkis

Türkis

Meinen ersten Türkis habe ich von meiner Mutter geschenkt bekommen. Er sollte mich auf meinen Reisen beschützen und bis jetzt hat er einen guten Job gemacht. Ich habe ihn tatsächlich um die halbe Welt geschleppt, öfter mal verlegt, aber er ist immer wieder rechtzeitig vor den anstehenden Reise aufgetaucht.

Der Türkis gehört daher zu meinen Lieblingssteinen, Grund genug, ihm einmal einen Artikel zu widmen.

Der Türkis stammt meist aus dem Iran, China, Ägypten, Burma oder aus den USA. Mein Reisestein stammt übrigens auch aus Arizona.

In der Antike war der Stein gerade im alten Ägypten sehr beliebt.

Er wurde häufig zusammen mit Lapislazuli und roten Steinen (Karneol oder Jaspis) verwendet. So findest du Türkis zum Beispiel auch auf der weltberühmten Totenmaske von Tutanchamun und auch auf vielen seiner Grabbeigaben.

Skarabäen wurden gern aus Türkis geschnitzt und viele, die heute an Touristen verkauft werden, sind zumindest türkisfarben.

 

Der Türkis war der heilige Stein der Göttin Hathor, der Göttin der Liebe, des Todes, des Friedens, der Schönheit, des Tanzes, der Kunst und der Musik.

Bei den Maya und Azteken wurde der Stein zu kunstvollen Masken verarbeitet. Ohrpflöcke bestanden auch häufig aus Gold und waren mit Türkisen versehen.

Die Indianer Nordamerikas stellten ebenfalls Schmuck und magische Amulette aus diesem Stein, denn sie glaubten, er stelle eine Verbindung zum Himmel und den Seen her.

Viele Kulturen haben ihn als Schutzstein gegen böse Zauber verwendet. Er soll Glück bringen und auch Wohlstand anziehen.

Für Hildegard von Bingen zählte er zu den wichtigsten Heilsteinen.

Seinen Namen verdankt er übrigens einem Missverständnis. Händler und Kreuzritter brachten ihn einst von ihren Reisen nach Europa und bezeichneten ihn als türkischen Stein, obwohl es dort keine Vorkommen gibt. Sie hatten ihn wohl aus Persien, dem heutigen Iran, dessen Nationalstein der Türkis ist. Die feinen Unterschiede waren den Herren egal, es war der Orient.

Das Blau des Türkis wird als sehr kalt empfunden und erinnert an Gletscher und Eis.

Du bekommst ihn häufig als Rohstein, Schmuckstein (gerade Indianderschmuck), als Figur oder als Donut.

 

1. Wirkung

Der Türkis soll uns dabei helfen, die Ursachen unseres Handels zu erkennen und Verantwortung für unser Tun zu übernehmen.

Er soll Stimmungsschwankungen ausgleichen und Intuition fördern.

Er soll gleichzeitig beruhigend und belebend wirken.

Er fördert das Selbstvertrauen. Wenn du schüchtern bist, dann kann eine Halskette oder ein Anhänger aus Türkis nicht schaden und es sieht in jedem Fall schön aus.

Er soll vor Gefahren warnen und daher gerade bei Reisen vor Unglück schützen. Das kann ich zumindest bis jetzt bestätigen, denn ich verreise nicht ohne meinen Türkis und bisher ging immer alles gut. Mein Türkis hat sich aber auch noch nie verfärbt.

Für Edelsteinwasser ist er definitiv nicht geeignet. Der Türkis ist ein Kupfer-Aluminium-Polonium-Phosphat und das solltest du wirklich nicht innerlich aufnehmen. Daher gehört er auch nicht in Kinderhände und nicht in Kindermund.

 

2. Zuordnung zu den Chakren

Mit seiner blauen Farbe wird der Türkis dem Halschakra zugeordnet und steht damit für Kommunikation nach innen und außen.

3. Reinigung

Der Türkis ist ziemlich weich und empfindlich. Ich reinige ihn daher nur, indem ich ihn auf meiner Amethyst-Druse entlade und in meinen Trommelsteinen aus Bergkristall auflade.

Statt des Amethysten kannst du auch Hämatit-Trommelsteine nehmen.

Deinen Türkis solltest du nicht Hitze, Seife und Sonne aussetzen. Wenn du einen Ring mit Türkisen hast, dann nimm ihn lieber ab, wenn du dir die Hände wäschst, denn der Stein könnte langfristig gesehen wirklich beschädigt werden.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast Du mit Türkisen gemacht? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

Amethyst – Faszination in Violett

Amethyst – Faszination in Violett

Der Amethyst begleitet mich schon ziemlich lange, einfach weil ich schon immer das violette Farbenspiel mochte.

Als ich klein war, hat er mich schon fasziniert, da wusste ich noch gar nicht, dass Steine eine besondere Wirkung haben.

Aufgrund der Farbe ist der Amethyst ein wenig der extravagante Stein, denn violett war immer den (Kirchen-)Fürsten vorbehalten und auch heute noch fällt man mit violett mehr auf als mit anderen Farben.

Amethysten bekommst Du als Drusen, ungeschliffene und geschliffene Steine, als Donuts, Kugeln, Ketten, Anhänger oder Schmuck.

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Und so kannst Du ihn einsetzen:

1. Amethyst als Heilstein

Der Name kommt aus dem Griechischen von amethystos. Das bedeutet so viel wie dem Rausch entgegenwirkend. Daher sagt man dem Amethyst nach, dass er bei Alkoholgenuss den Rausch oder den nachfolgenden Kater mindert. In der Antike soll es daher auch Weinbecher aus Amethyst gegeben haben. Ob es gewirkt hat…

Hildegard von Bingen hat ihn bei Hautunreinheiten und Schwellungen, aber auch gegen Insekten-, Spinnen- und Schlangenbisse sowie gegen Läuse eingesetzt.

Der Amethyst fördert die Intuition und Wahrnehmungsfähigkeit. Er ist der Stein der Spiritualität.

Er soll Mut machen, die Willenskraft stärken, Trost spenden, Selbstvertrauen schenken und Dich zur Ruhe kommen lassen. Er hilft Dir dabei ausgeglichener zu werden und unterstützt beim Meditieren.

Er soll ruhigen Schlaf und schöne Träume schenken. Zusammen mit dem Rosenquarz bildet er im wahrsten Sinne des Wortes ein Dream Team für eine entspannte Nacht.

Er soll auch die Aura reinigen.

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2. Zuordnung zu den Chakren

Aufgrund seiner inspirierenden Wirkung und seiner Farbe, die für Spiritualität steht, wird der Amethyst dem Stirnchakra zugeordnet.

Dort sind Intuition, Hellsichtigkeit und Feinfühligkeit angesiedelt.

Lege einen Amethyst auf das Stirnchakra, schließe die Augen und entspanne Dich. Spüre, wie die Schwingungen des Steines auf das Chakra wirken.

Manche ordnen den Amethyst auch dem Scheitelchakra zu, das für die Verbindung mit dem Göttlichen steht.

Ich finde, es passt zu beiden und es ist an Dir auszuprobieren, wo bei Dir der Amethyst die größere Wirkung entfaltet.

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3. Edelsteinwasser

Zusammen mit Bergkristall und Rosenquarz liegen einige Brocken ungeschliffenen Amethysts bei mir in einer Glaskaraffe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es auf der feinstofflichen Ebene einen positiven Effekt hat und dazu schaut es auch gut aus. Probiere es mal aus und dann erzähle mir, welche Wirkung Du festgestellt hast.

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4. Meditation

Als spiritueller Stein eignet sich der Amethyst natürlich besonders gut für Meditationen. Im Prinzip kannst Du mit jedem Stein meditieren, aber allein durch seine Farbe macht es Dir der Amethyst einfacher, in einen meditativen Zustand zu kommen. Mit den Einschlüssen und seiner Struktur fällt es leicht, in ihn einzutauchen.

Er eignet sich besonders gut für Meditationen, wenn Du Dich gerade mit einem Problem herumschlägst, denn er vermittelt vertrauen und Weitsicht.

Aufgrund seiner Farbe und der Chakrenzuordnung ist er auch wunderbar dazu geeignet, die Intuition und Deine innere Weisheit zu fördern.

Wenn Du traurig bist, soll er Trost spenden.

Er soll die Konzentrationsfähigkeit und analytisches Denken stärken.

Wenn Du eine Mala, also eine Gebetskette,  aus Amethyst hast, dann hast Du eine wunderbare Unterstützung für Deine Meditation.

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5. Reinigen/Entladen von anderen Steinen

Steine nehmen Energie auf. Das kannst Du leicht nachvollziehen, wenn Du nach einem heißen Tag spürst, wie die Steine am Abend langsam die Wärme wieder abgeben.

Wenn Du schon einmal an einer Schwitzhütte teilgenommen hast, dann weißt Du, dass Steine erhitzt werden und die dann die Hitze in der Hütte abgeben. Und das kann so richtig heiß werden. Oder laufe einmal zur Mittagszeit über Sand oder den Marmorboden in einem asiatischen Tempel. Da spürst Du auch die Hitze.

Warum sollten dann Steine nicht auch feinstoffliche Energie aufnehmen?

Um Deine Steine zu reinigen, hältst Du sie unter fließendes Wasser. Damit sie auch den letzten Rest negativer Energie verlieren, legst Du sie auf ein Stück Amethyst. Du solltest die Steine mindestens über Nacht auf dem Amethyst legen, aber Du kannst sie auch unbesorgt mehrere Tage dort lassen.

Wenn die Steine gereinigt sind, dann lege ich sie in eine Schale mit kleinen Bergkristallsteinen, die ich vorher mit Sonnenlicht “aufgetankt” habe.

Reinigen kannst Du den Amethyst selbst unter fließendem Wasser.

Zu starke Sonneneinstrahlung kann zu Verblassen führen. Wenn Du ihn in der Sonne auflädst, dann bitte nur ganz kurz und am besten bei einem wolkigen Himmel.

Besser ist es, ihn im Mondlicht aufzuladen oder in einer Schale mit kleinen Bergkristallen oder Hämatitsteine.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast Du mit Amethyst gemacht? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

Rosenquarz – Der Stein für´s Herz

Rosenquarz – Der Stein für´s Herz

Vor allem Frauen mögen den sanften rosa Stein, der so angenehm und freundlich wirkt.

Rosenquarz gibt es als Rohstein, als Donut, Kette, Kugel, geschliffen oder auch als Figur. Oft ist er auch in Herzform geschliffen.

Für welchen Stein Du Dich entscheidest hängt im Wesentlichen davon ab, welcher Stein Dich anspricht und für was Du ihn auch benutzen möchtest.

Wie bei allen anderen Steinen, solltest Du ihn vor Gebrauch erst einmal unter fließendem Wasser reinigen, dann in einer Amethystdruse energetisch reinigen und in einer Bergkristallgruppe oder einer Schale mit Bergkristallen wieder aufladen.

Befasse Dich mit Deinem neuen Stein, meditiere mit ihm, lerne ihn kennen.

Auch wenn es generelle Beschreibungen gibt, für was bestimmte Steine gut sind, solltest Du Deine eigenen Erfahrungen machen und erforschen, für was Dein spezieller Stein besonders gut geeignet ist.

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1. Rosenquarz als Heilstein

Schon der Name und die rosa Farbe legen nahe, dass der Rosenquarz immer dann eingesetzt wird, wenn es um Emotionen geht.

Er soll dabei unterstützen, Zugang zu Gefühlen zu bekommen, Selbstwert und (Selbst-)Liebe zu stärken. So unterstützt er Dich dabei, zufriedener zu werden.

Er hilft dabei, emotionale Blockaden zu überwinden und ohne Vorurteile auf andere Menschen zuzugehen.

Mit seiner zarten Farbe wirkt er tröstend und freundlich.

Er soll Einfühlungsvermögen, Liebesfähigkeit und Empfindsamkeit steigern.

Er hat eine harmonisierende Wirkung. Zusammen mit einer reinigenden Räucherung aus Salbei oder Weihrauch kann er eine negative Atmosphäre nach einem Streit wieder ins Lot bringen.

Wenn es im Büro wieder stressig ist, dann lege doch einen schönen Rosenquarz auf Deinen Schreibtisch. Mir zaubert er immer ein Lächeln ins Gesicht und vielleicht auch Dir und Deinen KollegInnen.

Für das Herz soll er eine positive und stärkende Wirkung haben. Er soll auch die Bildung roter Blutkörperchen fördern und sich generell gut auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken.

Er soll guten Schlaf und schöne Träume fördern. Wenn Du schlecht einschlafen kannst oder öfter von Alpträumen geplagt wirst, dann lege Dir doch einmal einen etwa faustgroßen Rosenquarz neben Dein Bett oder einen kleinen unter Dein Kopfkissen.

2. Zuordnung zu den Chakren

Wahrscheinlich wird es Dich nicht überraschen, dass der Rosenquarz dem Herzcharka zugeordnet ist. Mit seiner positiven Wirkung auf Emotionen und die (Selbst-)Liebe kann der Rosenquarz das Herzchakra öffnen und es harmonisieren.

Weil er ein liebevoller Stein ist, rolle ich auch gerne ab und zu meine Rosenquarzkugel vom Basischakra bis zum Scheitelchakra. Ich habe dabei das Gefühl, dass der Rosenquarz hier positiv auf die anderen Chakren wirkt.

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3. Elektrosmog

Ein Brocken Rosenquarz soll dabei unterstützen, die negativen Wirkungen von Elektrosmog und Strahlung zu mindern. Ich habe zumindest einen großen Stein bei mir am Monitor liegen und finde es allein von der Optik her schön.
Tatsächlich habe ich es auch schon bei meinem Hausarzt gesehen. Scheint also etwas dran zu sein.

4. Edelsteinwasser

Zusammen mit dem Bergkristall und dem Amethyst ist der Rosenquarz der Klassiker für die Herstellung von Edelsteinwasser. Lege einfach ein paar dieser Steine in eine Karaffe mit ganz normalem Leitungswasser.
Selbst wenn Du keine Wirkung spürst, dann kann sich schon einiges auf der feinstofflichen Ebene tun. In jedem Fall sieht es hübsch aus und erfreut Dich.

Das Glas oder die Karaffe kannst du übrigens auf eine Teslaplatte®* stellen. Die Platte hat die Größe einer Visitenkarte und ein Glas passt da gerade so darauf.

Mir gefällt gerade die violette mit der Blume des Lebens. Dieses Symbol soll harmonisierend wirken und positive Schwingungen erzeugen.

Ich finde, das Edelsteinwasser schmeckt noch sanfter, wenn das Glas auf der Platte steht. Die kleine Platte ist immer bei mir auf dem Schreibtisch und meist steht auch ein Glas darauf, denn sonst vergesse ich gern vor lauter Arbeit das Trinken.

 

5. Steinkreis-Meditation zur Förderung der Selbstliebe

Wenn Du an Dir zweifelst und nicht gerade freundlich zu Dir selbst bist, dann bilde aus vier oder mehr Rosenquarzen einen Steinkreis.

Du kannst auch Rosenquarz und Bergkristall abwechselnd legen. Der Bergkristall kann immer ergänzend dazugenommen werden.

Lege oder setze Dich in diesen Kreis und schließe die Augen.

Atme mehrmals tief ein und aus und lächel einfach. Vielleicht fühlt es sich komisch an, aber es ist keiner da, der es sieht, also kannst Du es ruhig probieren.

Dann umarme Dich selbst, lobe Dich und sage Dir liebevolle und nette Dinge. Was magst Du an Dir, auf was bist Du stolz, was macht Dich so besonders?

Bleibe noch ein wenig im Steinkreis sitzen und spüre nach. Fühle die warme, angenehme Energie, die Dir gut tut.

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Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast Du mit Rosenquarz gemacht? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

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Bergkristall – Der Allrounder unter den Steinen

Bergkristall – Der Allrounder unter den Steinen

Für mich ist der Bergkristall der absolute Allrounder. Du kannst ihn für jeden Zweck einsetzen.

Dir fehlt ein spezieller Stein für einen Anlass? Wenn Du einen Bergkristall hast, dann kannst Du ihn als Ersatz verwenden.

So wie Weihrauch für Räucherungen universell eingesetzt werden kann, so ist der Bergkristall das Schweizer Taschenmesser unter den Steinen.

Bergkristalle gibt es in den unterschiedlichsten Formen: Du bekommst ihn als Kristallgruppe, als kleine Trommelsteine, als Donut, als Kette oder Anhänger, als Kugel, einfach nur geschliffen oder als Figur.

Wenn Bergkristall als Schmuck getragen wird, dann oft in Verbindung mit Silber. Das stellt auch eine Verbindung mit der Großen Göttin und ihrer Energie her.

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In welcher Form Du ihn kaufst, hängt ein wenig davon ab, wie Du die Steine einsetzen willst und natürlich auch davon, welcher Stein Dich persönlich anspricht.

In jedem Fall solltest Du erst einmal “Deinen” Stein kennenlernen.

Dazu gehört, dass Du ihn ein wenig mit Dir herumträgst, mit ihm mehrere Male meditierst und Dich auf ihn einlässt.

Die wenigsten Bergkristalle sind makellos, sondern weisen meist Einschlüsse und Strukturen auf. Das ist auch ganz gut, denn da kann sich das Auge daran festhalten und sich darauf fokussieren.

Durch seine Klarheit und dennoch Unvollkommenheit ist der Bergkristall perfekt als Meditationsstein.

Ihn in die Sonne legen oder für ihn räuchern sind auch keine schlechten Ideen, bevor Du mit ihm arbeitest.

Weihrauch oder Copal passen besonders gut zu Bergkristall, denn diese Harze sind genauso universell einsetzbar.

Bei den Trommelsteinen, die Du zum Aufladen von anderen Steinen nimmst, kannst Du auch gern alle gemeinsam reinigen und räuchern.

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Bei den folgenden Einsatzmöglichkeiten entfaltet der Bergkristall sein Potenzial:

1. Bergkristall als Heilstein

Der Bergkristall soll Dich unterstützen, wenn es Dir an Klarheit mangelt.

Wenn Du Dich nicht entscheiden kannst, dann solltest Du mit dem Bergkristall meditieren.

Er fördert auch Selbsterkenntnis und Selbstwahrnehmung und hilft Dir, Ängste zu überwinden.

Bei Stress und Hektik bringt er Ruhe in Deine Gedanken.

Er soll eine heilende, stärkende und harmonisierende Wirkung besitzen.

Der Bergkristall soll auch Blockaden lösen. Dazu lege einfach einen gereinigten und aufgeladenen Kristall auf die entsprechende Stelle.

Er soll, unter ein Kissen gelegt, Dir Antworten für Deine Fragen in Deinen Träumen schenken und zu ruhigem Schlaf verhelfen.

Im Grunde kannst Du ihn für alles einsetzen, denn er ist DER Heilstein überhaupt und verstärkt die Wirkung von allen anderen Steinen.

2. Zuordnung zu den Chakren

Bei den Chakren ist der Bergkristall dem Scheitelchakra zugewiesen. Dieses steht für die Verbindung mit dem Göttlichen und dem Universum.

Wenn Dir jedoch ein Stein fehlt oder Du unterwegs bist und nicht sieben Steine mit Dir herumtragen möchtest, dann nimm zumindest den Bergkristall mit, denn ihn kannst Du für jedes Chakra verwenden.

Du kannst, um die Chakren auszugleichen, auch mehrmals vom Basischakra bis zum Scheitelchakra alle Chakren mit dem Bergkristall “abfahren”. Ich verwende dazu gern die Kristallkugel und rolle sie langsam auf meinem Körper von unten nach oben.

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3. Aufladen von anderen Steinen

Es gibt die unterschiedlichsten Varianten, wie Du Steine nach ihrem Einsatz reinigst und wieder auflädst.

Es gibt Steine, die vertragen kein Salzwasser. Einige wollen nicht eingegraben werden. Aber mit Wasser reinigen geht immer. Am besten sind natürliche Gewässer wie Bäche oder Seen, aber auch das normale fließende Wasser aus dem Hahn ist ok. Stelle Dir dabei vor, wie alle negativen Energien mit dem Wasser im Ausguss verschwinden.

Eine andere Möglichkeit ist, sie nach dem Bad in eine Amethystdruse zu legen oder in eine Schale mit kleinen Hämatit-Trommelsteinen zu reinigen..

Ich versenke gern anschließend die Steine in einer Schale mit kleinen Bergkristallen oder lege sie dann in eine Bergkristallgruppe, damit sie wieder neue Energie bekommen und aufgeladen werden.

Wenn Du die Schale dann auch noch in Mond- oder (indirektes) Sonnenlicht stellst, dann wirkt es noch besser.

Mondlicht ist sanfter als Sonnenlicht, daher kannst Du damit nichts falsch machen. Sonnenlicht bleicht manche Steine, wie z.B. Amethyst, aus.

Aber wenn die Sonne durch Wolken gedämpft wird und Du die Steine nicht stundenlang der prallen Sonne aussetzt, dann sollte auch die Sonne keinem Stein sonderlich schaden.

Zwischendurch kannst du ihn auch auf eine Teslaplatte®* legen, um ihm noch einen Extra-Schub Energie zu geben.

4. Immer im Reisealtar mit dabei

Eben weil der Bergkristall in jeder Lebenslage eingesetzt werden kann, ist er bei mir immer in meinem Reisealtar mit dabei.

Er hilft mir, mich zu erden, ich kann mit ihm meditieren und durch seine längliche Form kann ich ihn auch gut dazu einsetzen, wenn ich meine Chakren aktivieren oder mit mehr Energie versorgen will.

5. Prima als Energiefokus

Durch die längliche Form funktioniert einer meiner Bergkristalle auch gut zum Energie bündeln.

Wenn Du in Reiki eingeweiht bist, dann kannst Du damit gut die Energie leiten und gezielt zu einem Punkt lenken. Mit seiner Reinheit ist der Bergkristall dafür wunderbar geeignet.

6. Edelsteinwasser

Zusammen mit Rosenquarz und Amethyst ist der Bergkristall wunderbar dazu geeignet, normales Leitungswasser zu energetisieren.

Diese drei Steine zusammen sollen eine positive Wirkung auf das Wasser und damit auch auf Dich haben.

Davon einmal abgesehen, dass es immer eine gute Idee ist, viel Wasser zu trinken, sehen die Steine in einer schönen Glaskaraffe auch toll aus.

Ich trinke schon seit Jahren Wasser, in die ich die Steine einlege. Es ist mindestens etwas für das Auge und tut schon deshalb gut.

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7. Aurareinigung

Normalerweise räuchere ich mich am Abend gern aus. Das bedeutet, dass ich mit einer Räucherschnur, einem Räucherstäbchen oder einer schönen Räucherung die Körperkonturen entlangfahre, erst die Seiten, dann die Vorderseite und zum Schluss die Rückseite.

Manchmal geht das aber nicht, weil ich entweder nichts dabei habe oder es in Hotelzimmern einen Rauchmelder gibt. Dann kommt der Bergkristall zum Einsatz. Genau wie mit der Räucherung reinige ich mich damit und visualisiere gleichzeitig, wie negative Energie mit kleinen Wirbeln davongefegt wird.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Welche Erfahrungen hast Du mit Bergkristall gemacht? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

*Link geht zum Hersteller (Werbung)