Räuchern

Räuchern

Schon in uralter Zeit wurde geräuchert, sei es, um böse Geister oder Krankheiten (was oft ein und dasselbe war) zu vertreiben, den Göttern zu opfern oder einfach eine angenehme Atmosphäre zu verbreiten. Geräuchert wurde, was gerade zur Hand war. Heimische Kräuter oder Harze wurden dafür verwendet, sei es einzeln oder in Mischungen. Und wer es sich leisten konnte, der zeigte seinen Wohlstand, indem er teure Harze aus fernen Ländern verwendete. In unseren Breiten gibt es vor allem in den katholischen Kirchen noch eine ausgeprägte Räucherkultur, aber das war es dann schon oft. Inzwischen erfreuen sich Räucherstäbchen und Räuchern mit Kohle wieder einer gewissen Beliebtheit.

Du brauchst zum Räuchern:

  • Ein feuerfestes Gefäß
  • Sand, hier reicht normaler Vogelsand völlig aus
  • Räucherkohle*
  • Räucherzange*
  • Feuerzeug
  • Räucherwerk, also Harze, Kräuter etc. Mit Weihrauch* liegst Du eigentlich immer richtig, wenn Du den Duft magst.
  • einen Fächer, um der Kohle Luft zuzuwedeln. Vorsichtiges Pusten geht aber auch.

Und so gehst Du vor:

  • Du füllst das Gefäß mit Sand. Das ist wichtig, denn selbst feuerfeste Schalen, z.B. aus Metall, können sehr heiß werden und die Unterlage beschädigen. Der Sand hält die Hitze ab.

  • Du nimmst die Räucherkohle mit einer Zange und entzünden sie mit dem Feuerzeug. Deine Finger solltest Du nicht nehmen, denn die Kohle glüht durch und wird sehr heiß. Die Räucherkohle sprüht meist kleine Funken, das ist völlig normal.
  • Sobald die Kohle durchgeglüht ist – Du erkennst das an der grauen Ascheschicht – legst Du das Räucherwerk in die Kuhle.

  • Kräuter, Blüten und Wurzeln verglühen recht schnell. Hier bietet sich an, ein Stück Alufolie oder ein wenig Sand in die Kuhle zu legen, damit die Pflanzenteile nicht zu schnell verglühen.
  • Genießen….

Bitte lass die glühende Kohle nie unbeaufsichtigt und gebe besonders gut acht, wenn sich in der Nähe Kinder oder Tiere aufhalten! Sei vorsichtig, wenn Du mit Glut oder Feuer arbeitest, denn Du trägst für Dein Handeln die Verantwortung.

Und jetzt Du: Räucherst Du regelmäßig? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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So machst Du einen Räucherfächer

So machst Du einen Räucherfächer

Heute wird es praktisch, denn ich verrate Dir, wie Du Dir ganz einfach einen Räucherfächer basteln kannst.

Es gibt wunderschöne Fächer mit Holz- oder Horngriffen zu kaufen, aber wenn Du Dir Deinen eigenen machen möchtest, ist es gar nicht so schwer.

 

 

Alles, was Du dazu brauchst, sind:

  • 4-6 Federn
  • Ein Stück aus einem Eierkarton
  • Filz oder Leder
  • Kleber
  • Wäscheklammern

Und so geht´s:

Wenn Du so ähnlich unterwegs bist, wie ich, dann wird es kaum eine Feder geben, die Du nicht aufhebst. Ich habe immer einige Zuhause und bei mir liegen sie auch im Osten auf dem Altar, als Symbol für Luft.

Du kannst auch im Internet Federn kaufen, aber ich finde es schöner, sie selbst zu sammeln. Wenn Du öfter draußen spazieren gehst, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis Du eine ausreichende Zahl an Federn gefunden hast.

Aus dem Eierkarton schneidest Du dieses Mittelteil, das die Eier voneinander trennt, aus. Das wird dann der Halter für die Federn.

Du drückst es zusammen und arrangierst die Federn so, wie es Dir am besten gefällt.

Dann füllst Du den Karton mit Kleber und drückst alles gut zusammen. Damit es beim Trocknen nicht auseinander geht, fixierst Du alles mit einigen Wäscheklammern.

Wenn alles gut durchgetrocknet ist, dann kannst Du noch auf den Karton Runen oder Symbole aufmalen.

Der letzte Schritt ist, den Eierkarton mit Filz, Stoff oder Leder zu verkleiden. Ich hatte bei meinem eigenen noch etwas Leder übrig, aber Filz oder fester Stoff sind genauso gut. Schneide ein passendes Stück aus und klebe das dann auf den Karton.

Du musst ein wenig aufpassen, dass alles schön glatt ist. Du fixierst das auch wieder mit Wäscheklammern, bis alles schön trocken ist.

Und das war es auch schon. Eigentlich ganz einfach, es braucht nur ein wenig Zeit, bis alles immer gut durchgetrocknet ist.

Viel Spaß beim Basteln.

Und jetzt Du: Hast Du einen Räucherfächer oder verwendest Du Deine Hand? Oder hast Du vielleicht nur eine einzelne Feder? Ich bin neugierig, erzähle es mir im Kommentar.

 

Räuchern – von schnell bis aufwändig

Räuchern – von schnell bis aufwändig

Räuchern tut mir immer wieder gut.

Ich überlege mir zuerst, was ich nehme, wie viel Zeit ich habe, nach welchem Duft mir der Sinn steht und was ich damit überhaupt bezwecke.

Das kann vom mich vor dem Schlafengehen ausräuchern über Meditation bis hin zum Hausausräuchern alles sein.

Vielleicht räucherst Du genauso gern wie ich und daher möchte ich Dir einfach erzählen, welche Möglichkeiten es zum Räuchern gibt.

1. Räucherkegel

Räucherkegel* oder Räucherkerzchen werden vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit verwendet. Du kennst sie sicher vom Weihnachtsmarkt und da werden auch die Räuchermännchen in allen möglichen Varianten dazu passend verkauft.

Räucherkegel bestehen meist aus Weihrauch, Kartoffelmehl, Holzkohle, Sandelholz und Rotbuchenmehl. Die ganzen Zutaten werden zuerst fein gemahlen. Wenn sie noch feucht sind, werden sie zu der typischen Form gerollt und dann getrocknet.

Du zündest sie oben an der Spitze an und pustest noch ein wenig nach, bis die Spitze tätsächlich rot glüht. Sie glühen dann langsam nach unten hin durch.

Achte aus ausreichende Luftzufuhr, sonst erlischt er wieder.

Aus was meine chinesischen Räucherkegel aus Malaysia bestehen weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sie die Form des chinesischen Geldsymbols haben. Wenn man sie benutzt, sollen sie Geld anziehen. Daher sind sie auch gelb, die Farbe von Gold.

Du solltest den Räucherkegel auf eine feuerfeste Unterlage stellen, denn sie werden heiß und können sonst Möbel beschädigen.

Wenn die Asche ganz abgekühlt ist, dann kannst Du sie ganz normal im Hausmüll entsorgen.

 

2. Räucherstäbchen

Räucherstäbchen* gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Ziemlich beliebt sind Nag Champa*, die Du überall bekommt.

Räucherstäbchen bestehen aus Harzen und Hölzern, aber die genaue Zusammensetzung kennt nur der Hersteller. Es gibt sie mit Holzstäbchen, das Du in einen Halter stecken kannst oder auch ohne Trägerholz. Diese musst Du dann z.B. in Sand stecken.

Oft werden die Räucherstäbchen mit synthetischen Düften versetzt, aber es gibt auch welche, die nur aus natürlichen Materialien gefertigt werden. Die sind dann entsprechend teurer.

Ich  mag Räucherstäbchen gern zwischendurch und ich habe auch relativ kurze, die schnell abbrennen. Die haben auch den Vorteil, dass sie nicht zu lange zu intensiv duften.

Der Duft kann auch tatsächlich ein Thema sein. Kaufe Dir nicht gleich den Jahresvorrat, sondern probiere erst aus, ob Du den Duft verträgst.

Egal ob die Räucherstäbchen zu 100% natürlich sind oder nicht, manche Düfte können Kopfschmerzen auslösen.

Du zündest das Räucherstäbchen an der Spitze an, lässt am besten die Flamme von allein verlöschen und steckst es in einen Halter oder in Sand. Draußen kannst Du es auch in den Boden stecken. Achte darauf, dass die Asche aufgefangen wird, damit sich nichts entzünden kann.

Wenn ich draußen Räucherstäbchen verwende, dann nehme ich meist drei und schwenke sie auch drei Mal im Uhrzeigersinn. Ich ehre die so die Natur und die Geister und schicke meist auch einen kleinen Dank mit.

In Asien werden Räucherstäbchen täglich benutzt, um den Göttern zu opfern. Egal, ob Buddhist oder Hindu, in der näheren Umgebung der Tempel kannst Du Räucherstäbchen in dicken Bündeln kaufen und auch im Tempel selbst bekommt Du unterschiedliche Sets mit einer ungeraden Anzahl von Räucherstäbchen und meist noch ein Kerze und vielleicht auch noch eine Lotus-Blume dazu.

In den chinesischen Tempeln gibt es sogar Räucherkerzen mit mehreren Zentimetern Durchmesser, aber das ist eben für das Räuchern draußen gedacht. Sie brennen auch mehrere Stunden und Du kannst Dir vorstellen, wie eingequalmt Deine Wohnung wäre, wenn Du sie benutzen würdest.

 

3. Räucherschnüre

Räucherschnüre* haben eine lange Tradition in Tibet und Nepal. Sie bestehen aus Kräutern oder auch aus Seidelbastpapier, das mit Duftstoffen getränkt wurde.

Ich habe mir ein ganzes Pakte aus Nepal mitgebracht. Ich verwende sie gern am Abend, weil sie nicht so intensiv duften. Ich räuchere mich damit gern vor dem Schlafen aus und reinige so meine Aura.

Die Schnüre sind gegeneinander verdreht und Du zündest sie an dem Bogen an, nicht an den beiden losen Enden. Du kannst sie auch in Sand stecken, so dass sie langsam nach unten hin verbrennen oder in eine kleine Schale legen. Achte auch hier darauf, dass auch hier ein wenig Luft zirkulieren kann.

Traditionell werden am Morgen immer zwei Schnüre angezündet, um an die Polarität des Universums zu erinnern, aber ich nehme immer nur eines am Abend.

4. Kräuter verglimmen

Vor allem Salbei verglimme ich ohne Kohle in einem feuerfesten Schälchen. Das ist ganz pragmatisch ein kleiner Untersetzer aus Ton.

Du kannst ganz normalen Salbei nehmen oder Dir selbst welchen ziehen und die Blätter trocknen.

Ich breche die Blätter und drücke sie zu einer Kugel zusammen. Das geht sicher auch mit anderen Kräutern, aber ich habe bisher so nur Salbei verräuchert.

Damit reinige ich die Atmosphäre.

Hier muss ich aber auch gut Luft zufächern, damit die Kräuterkugel komplett durchglüht. Der Untersetzer wird auch schön warm, daher achte darauf, wo Du ihn absetzt, damit Du keine Möbel beschädigst.

 

5. Kräuterbündel

Sogenannte Smudge Sticks* oder Kräuterbündel bestehen meist aus Salbei oder es ist zumindest Salbei mit enthalten.

Meist werden sie zur Reinigung oder bei schamanischen Ritualen eingesetzt.

Sie werden angezündet und geschwenkt, damit auch ordentlich Luft daran kommt. Du kannst sie mehrmals benutzen.  Zum Löschen drückst Du sie am besten in Sand aus. Wenn Du sie mit Wasser löschst, dauert es ewig, bis sie wieder gut durchgetrocknet sind und wieder verwendet werden können.

Kleine Kräuterbündel kannst Du Dir auch selbst machen. Dazu nimmst Du ein paar Salbei- und Rosmarinzweige, vielleicht noch Thymian oder Lavendel. Du drückst die Zweige ganz fest zusammen und schnürst sie mit einem dünnen Baumwollfaden zusammen.

Vom Prinzip her kannst Du alle Kräuter nehmen, die Du magst und vielleicht auch noch ein paar Blüten dazugeben.

Der Faden muss unbedingt aus einem Naturmaterial sein, denn sonst verschmort er und stinkt fürchterlich.

 

6. Räuchertöpfchen

Ich muss zugeben, ich weiß gar nicht, ob man sie überhaupt hier in Deutschland bekommt, denn ich habe sie in Malaysia gesehen und dort auch gekauft.

Das ist eine ganz praktische Variante statt des Räuchern mit Kohle. Das Töpfchen ist aus selbstentzündlichen Material und glüht durch. Dabei wird das Harz in dem Töpfchen verräuchert.

Auch hier brauchst Du eine feuerfeste Schale, die mit Sand gefüllt ist.

Du entzündest einfach den Rand des Töpfchen und stellst es auf den Sand oder in eine Steinschale. Die sollte auch auf etwas stehen, das hitzebeständig ist. Hier eignen sich besonders gut Korkuntersetzer.

Hier brauchst Du etwa 15 Minuten, bis das Töpfchen durchgeglüht ist. Für innen sind sie nicht geeignet, denn sie erzeugen so richtig viel Rauch. In einem kleinen Zimmer wird es sehr schnell sehr neblig. Am besten verwendest Du sie draußen bei Ritualen oder wenn Du ein ganzes Haus ausräucherst.

Auch hier kannst Du die Asche im Hausmüll entsorgen, wenn sie komplett erkaltet ist. Ganz sicher gehst Du, wenn Du die Asche noch mit Wasser ablöschst.

 

7. Räuchern mit Kohle

Das Räuchern mit Kohle ist am aufwändigsten und Du kannst schon daraus ein kleines Ritual machen.

Mein Tipp ist, dass Du auch tatsächlich Räucherkohle *nimmst und nicht die gepressten Naturkohletabletten, die aus Hölzern und Kräutern bestehen. Diese haben einen eigenen Geruch und glühen manchmal schneller durch als die Harze, die Du verräuchern willst. Ich habe sie mal ausprobiert und war nicht wirklich begeistert.

Beim Räuchern mit echter Kohle kannst Du reine Harze nehmen oder Mischungen.

Du kannst aber auch Hölzer, Wurzeln und Kräuter verwenden. In dem Fall streue ein wenig Sand auf die Kohle oder nimm ein kleines Stück Alufolie, denn sonst verbrennen die Kräuter statt langsam zu verglühen.

 

Und jetzt Du: Was ist Deine Lieblingsmethode, um zu räuchern? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

 

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Mabon – Was erntest du?

Mabon – Was erntest du?

Mabon oder die Herbst-Tagundnachtgleiche ist ein Wendepunkt im Jahr. Ab diesem Zeitpunkt regiert die Dunkelheit, auch wenn es zu Beginn noch nicht so deutlich wird, aber nun sind die Nächte wieder länger als die Tage.

Gerade im September wird das Licht weicher und taucht die Landschaft in ein angenehmes Licht. Vielleicht stehen noch ein paar Sonnenblumen in den Gärten oder auf den Feldern und Herbstblumen zaubern weitere Farbflecke in den Morgennebel.

Der Tau fängt sich in den Spinnennetzen und die Vögel sammeln sich, um in den Süden zu ziehen.


Die Blätter beginnen sich zu färben und es dauert auch nicht mehr lange, dann kannst Du Kastanien sammeln. Die sollen übrigens, wenn Du sie in der Tasche hast, Glück bringen.

Wenn Du jetzt auf dem Markt bist, dann kannst Du aus dem Vollen schöpfen. Heimisches Obst und Gemüse im Überfluss, herrlich oder?

Es ist die Zeit der Volksfeste, der Erntedankfeiern, Töpfermärkte und der Weinfeste. Auch die Kühe werden von der Alm herunter ins Dorf getrieben, prächtig geschmückt, wenn es keine Verluste gab.

Auch wenn die Tage noch warm sind und selbst der Oktober noch wunderschön sein kann, der Körper und die Seele bereiten sich langsam auf den Winter vor.

Ruhe kehrt ein.

Aber wie sieht es mit Deiner Ernte aus?

Silvester ist der traditionelle Zeitpunkt, an dem neue Vorsätze gefasst werden, aber auch im Frühjahr haben wir die Energie, um neue Projekte zu starten.

Manche Saat, manches Projekt ist aufgegangen und manche sind verkümmert.

Freue Dich über das, was Du geschafft hast und sei nicht traurig über die Sachen, die nicht so gelaufen sind, wie Du es Dir vorgestellt hast.

Du hast, wenn Du etwas begonnen hast,  in jedem Fall etwas mitgenommen und sei es auch nur die Erfahrung. Mir ist es da nicht anders gegangen.

Mein Podcast-Projekt für meinen Reiseblog habe ich nach 6 Monaten eingestellt. Die Resonanz war nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Aber ich habe unheimlich viel gelernt. Ich weiß jetzt, wie ich Podcasts aufnehme, der ganze technische Kram eben. Ich kann mir auch noch einmal vorstellen, für diesen Blog einen Podcast zu starten, denn es hat mir auch viel Spaß gemacht.
Letztendlich hat mir auch mein Perfektionismus ein Bein gestellt, denn ich wollte Aufnahmen ohne Ähs und Ähms. Und frage nicht danach, wie aufwändig das ist, die rauszuschneiden…

Mein allererstes Webinar ging dank eines Stromausfalls gnadenlos in die Hose, aber ich weiß jetzt, wie ich ein Webinar über Hangouts veranstalte.

Was ich Dir damit zeigen will ist, dass es an Dir liegt, wie Du die Ergebnisse Deiner Anstrengungen bewertest: Lässt Du Dich dadurch entmutigen oder ziehst Du das Positive für Dich raus und machst weiter?

Sei daher dankbar für alles, was Du erreicht hast und auch für das, was nicht so geklappt hat.

Jetzt hast Du in den kommenden Monaten Zeit, Dich neu zu sortieren, zu planen und Dir zu überlegen, wo du stehst und welche Ziele Du erreichen möchtest. Und vor allem kannst Du Dich fragen, ob es wirklich Deine Ziele sind oder ob Du sie für jemand anders erreichen willst.

Wenn Du am Zweifeln bist, dann unterstütze ich Dich gerne dabei, Dir darüber klar zu werden.

Ein paar Ritualideen für Mabon:

  • Schmücke Deinen Altar mit Kastanien, Blättern, getrockneten Hagebutten und Nüssen.
  • Feiere das Ritual während des Sonnenuntergangs in die Dämmerung hinein.
  • Sammele Kastanien und Nüsse.
  • Gehe im Wald spazieren und nimm bewusst die Veränderungen in der Natur wahr, die bunten Blätter, die erdige Luft, die nun ganz anders riecht als im Frühling.

  • Meditiere mit Rosskastanien über Fülle und Ernte: Ihre schönen Zeichnungen halten Deine Augen beschäftigt und Du kannst Dich gut darauf fokussieren.
  • Bedanke Dich für die Erfahrungen, die Du in den letzten Monaten machen durftest. Sie haben Dich in jedem Fall weitergebracht, auch wenn die ein oder andere harte Nuss dabei gewesen sein sollte. Gerade diese Erfahrungen machen Dich stärker.
  • Starte jetzt mit einem Dankbarkeitstagebuch, in das Du jeden Tag alles, auch Kleinigkeiten einträgst, für die Du dankbar bist.
  • Sammele drei Haselnüsse. Visualisiere drei Wünsche und lass Deine Wunschenergie in die Nüsse fließen. Wirf sie über Deine linke Schulter und schaue nicht zurück. Wenn Du willst, dann schreibe die Wünsche auf, verstecke die Zettel und denke nicht mehr daran. Erst in einem Jahr öffne wieder die Zettel und schau, was in Erfüllung gegangen ist.
  • Übergangstage wie Sonnwenden und Tagundnachtgleichen sind auch gut geeignet, um zu Orakeln. Pack die Tarotkarten aus und lass Dich überraschen, was sie Dir erzählen. Oder nutze ein anderes Orakel und meditiere über die Botschaft.
  • Zünde ein Feuer an und verbrenne Kräuter vom Vorjahr.
  • Trommel oder rassel Dich ein wenig in Trance.
  • Begegne der Dunklen Göttin in einer Kraftreise oder einer Meditation. Welche Botschaft hat sie für Dich?
  • Opfere den Göttern und Geistern Äpfel, Birnen, Beeren oder Weintrauben. Mutter Erde oder die Erdgöttin der Fruchtbarkeit hat uns reich beschenkt. Gib ein wenig davon zurück.

  • Ein Gemüse- oder Zwiebelkuchen passt wunderbar für den Abschluss eines Mabon-Rituals, um Dich wieder zu erden.
  • Mache auch im Herbst einen energetischen Hausputz.

Möchtest Du Unterstützung bei einem Ritual oder einer Kraftreise? Dann maile mich an, ich bin gern für Dich da.

Und jetzt Du: Erzähle doch einmal über Deine Ernte! Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Bärlauch – gesund und lecker

Bärlauch – gesund und lecker

Im März geht langsam die Saison der Wildkräuter los und da steht Bärlauch ganz oben auf der Liste. Bei mir direkt wächst er nicht, aber ich verbinde das immer mit einem Besuch bei einer lieben Ex-Kollegin. Das ist dann auch immer ein willkommener Anlass für ein Wiedersehen. Wir gehen dann in den Wald, wo der Bärlauch in rauen Mengen wächst, quatschen dabei und machen uns einen schönen Nachmittag.

Bärlauch ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund und ich möchte dir heute diese leckeren Blätter einmal näher vorstellen.

Der Legende nach sollten übrigens früher die Bären nach dem Winterschlaf den Waldknoblauch gegessen haben, um so wieder zu Kräften zu kommen.

Bei den Römern hieß er ganz pragmatisch herba salutaris, also heilsames Kraut. Sie schätzen ihn wegen seiner Wirkung und sollen ihn auch Knoblauch vorgezogen haben.

Karl der Große hat ihn sehr geschätzt und in seiner Landgüterverordnung, der “Capitulare de villis et curtis imperialibus” hat er bestimmt, dass 73 Nutzpflanzen und 14 Baumarten in den königlichen Gärten angebaut werden sollten, darunter auch der Bärlauch. Das hat seinerzeit zur Verbreitung beigetragen, aber schon bald verschwand das Kraut wieder aus den Gärten.

Genau wie Knoblauch soll er Vampire, Hexen und Schlangen vertreiben.

Wegen des Knoblauchgeruchs war der Bärlauch lange trotz seiner Wirkung ziemlich unbeliebt und kam selten in der Küche vor. Erst im letzten Jahrhundert wurde er immer beliebter und hat sich inzwischen einen Platz in den Küchen erobert.

Auch wenn er nach Knoblauch riecht, brauchst du keine Angst zu haben, wenn du am nächsten Tag einen wichtigen Termin hast. Im Gegensatz zu seinem Verwandten hast du bei ihm keine Probleme.

1. Vorkommen

Der Bärlauch gehört zu den Lauchgewächsen und ist mit Zwiebeln, Knoblauch und Lauch verwandt. Du findest ihn in schattigen, feuchten Laubwäldern und wenn er vorkommt, dann in Massen.
Bärlauch solltest du am besten vor der Blüte (Mai, Juni) sammeln, denn sonst wird er bitter.

2. Verwechselungsgefahr

Du kannst Bärlauch leicht mit
Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechseln und die sind giftig bis tödlich.

Relativ sicher bist du, wenn du nach der Nase gehst, denn Bärlauch riecht wie Knoblauch. Aber weil du nach einer Weile nichts mehr riechst, solltest du auch wissen wie du die Blätter unterscheidest.

Beim Bärlauch haben die Blätter eine deutliche Mittelrippe und parallele Blattadern. Die Blätter kommen einzeln am Stiel aus der Erde. Die Unterseite der Blätter ist matt. Der Stängel ist dreikantig.

 

Bei den Maiglöckchen kommen immer zwei Blätter aus dem Stiel und sie umfassen den Stängel. Die Blattunterseite ist glänzend.

 

Bei den Herbstzeitlosen kommen mehrere Blätter aus dem Stiel.

Auch wenn der Name täuscht, sie wächst zur gleichen Zeit wie der Bärlauch, aber sie blüht erst im Herbst. Am besten kannst du es an den Blättern unterscheiden: ein Blatt wächst über dem anderen aus dem Stängel und alle umfassen diesen Stängel, ähnlich wie Tulpen. Einen richtigen Stiel hat sie nicht und die Blätter sind eher schmal.

Da es die Herbstzeitlose lieber sonnig mag, teilt sie sich eher selten den Platz mit dem Bärlauch, aber es kann vorkommen.

 

Der Aronstab ist nicht giftig, aber so richtig scharf. Ihn kannst du leicht vom Bärlauch unterscheiden, denn er hat keine parallelen Blattadern und auch die Blattform ist gerade bei älteren Pflanzen ganz anders.

 

Bärlauch ist etwas früher dran als die Maiglöckchen. Wenn Du Anfang März unterwegs bist und du triffst auf ein großes Feld, das nach Knoblauch riecht, dann ist es relativ sicher, dass es auch Bärlauch ist. Aber es können sich auch Maiglöckchen dazwischen verirren, denn sie mögen den gleichen Lebensraum.

Wenn du dir unsicher bist, dann kaufe Bärlauch lieber auf dem Wochenmarkt oder im Laden.

3. Wirkung

Bärlauch ist reich an Magnesium, Eisen, Mangan und hat den höchsten Gehalt an einem ätherischen Öl mit schwefelhaltigen Verbindungen.

Von der Wirkung her ist er mit seinem Bruder, dem Knoblauch, vergleichbar.

Er soll den Blutdruck senken und gegen Arteriosklerose helfen.

Bei Verdauungsproblemen soll er auch wirksam sein.

Der Schwefel soll entgiftend wirken und daher bei Hauterkrankungen unterstützen.

Er soll zudem dabei unterstützen, Quecksilber über die Nieren und den Darm auszuscheiden.

 

4. Rezepte

Bärlauchpesto

Der Klassiker schlechthin!

Ich püriere die Blätter im Mixer mit Olivenöl und gebe Pinienkerne und Parmesan dazu. Das mache ich ehrlich gesagt nach Gefühl, aber das Öl sollte die Blätter gut bedecken. Das Pesto sollte nicht zu flüssig und nicht zu fest sein, also einigermaßen streichfähig. Auf Salz und Pfeffer verzichte ich und würze erst bei der Verwendung nach. Die Masse kommt in Gläser und dann ins Gefrierfach.

Keine Angst, die Gläser platzen nicht!

Aufgetaut hält sich das Pesto im Kühlschrank auch eine ganze Weile, das Maximum habe ich noch nicht herausbekommen, weil es immer recht schnell weg war.

Perfekt schmeckt es zu Spaghetti.

 

Bärlauchbutter

Nimm die Butter aus dem Kühlschrank, damit sie ein wenig weicher wird.

Püriere die gewaschenen und abgetrockneten Blätter und vermische das mit der Butter. Wenn du willst, kannst du noch Knoblauch und ein wenig geriebene Zitronenschale dazu geben.

Zum Schluss schmeckst du die Butter noch mit Salz und Pfeffer ab.

Bärlauch einfrieren

Außer in Pesto-Form habe ich Bärlauch noch nie eingefroren, aber das werde ich dieses Jahr ausprobieren.

Ob man die Blätter waschen soll oder nicht, da scheiden sich die Geister, aber ich werde sie wohl waschen und abtupfen.

Die Blätter sollte man nicht schneiden, damit die Öle und Wirkstoffe nicht austreten. Ich werde also die Blätter stapeln und dann einfrieren.

 

Beim Trocknen verliert er zuviel von seinen Wirkstoffen, daher kannst du darauf verzichten.

Bärlauchtinktur

Für die Tinktur schneidest du die Blätter klein und füllst sie in ein Glas. Du gießt sie mit 40%igem Alkohol (Korn oder Wodka) auf.

Ab und an solltest du sie schütteln und nach drei Wochen abgießen.  Dann füllst du sie in dunkle Tropffläschen.

Dreimal täglich nimmst du 10-20 Tropfen

Innerlich soll sie bei Magenproblemen und Durchfall helfen und den Stoffwechsel im Rahmen einer Frühjahrskur unterstützen. Äußerlich soll sie bei Akne und Ausschlägen helfen. Nach einer Behandlung mit Antibiotika kann man sie auch zur Regeneration der Darmflora verwenden.

Auf keinen Fall solltest du die Tinktur verwenden, wenn du schwanger bist, denn sie steht in Verdacht, dass sie Fehlgeburten auslösen könnte.

Auch die Tinktur werde ich dieses Jahr einmal ausprobieren und berichten.

Wichtiger Hinweis:

Die Wirkweisen, die ich beschreibe, sind entweder traditionelle Überlieferungen oder eigene Erfahrung. Sie ersetzen keinen Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei ernsthaften gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder Heilpraktiker. Ich stelle keine Diagnosen, gebe keinerlei Heilversprechen und verordne keine Heilmittel. Meine Tätigkeiten fallen nicht unter das Heilpraktikergesetz. Ich gebe keine medizinischen Ratschläge und führe keine medizinischen Behandlungen durch. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich kein Arzt und keine Heilpraktikerin bin.

Und jetzt Du: Verrätst du uns dein Lieblingsbärlauchrezept?

Jul – Wenn die Nacht am längsten ist

Jul – Wenn die Nacht am längsten ist

Im Winter zieht sich die Natur zurück und ruht sich aus. Das Jahr geht zur Neige, aber die Natur bereitet sich auch auf einen neuen Anfang vor, denn in jedem Ende wohnt auch ein neuer Anfang inne.

Die Tage sind kurz und kalt. Wenn du morgens in die Arbeit fährst, ist es wahrscheinlich dunkel, wenn du nach Hause zurückkommst, auch. Aber Ende Dezember ändert sich das dann, denn nach der Wintersonnwende werden die Tage wieder länger. Zunächst merkt man es kaum, aber Anfang Februar, zu Imbolc, ist die Veränderung schon deutlich zu sehen.

Es ist die stade Zeit, wie wir in Bayern sagen, die Zeit der Einkehr, der Besinnung, der Energiepegel ist ein anderer als z.B. im Hochsommer, wenn wir vor Energie nur so strotzen.

Wir gehen auf Weihnachtsmärkte, bringen mit Kerzen das Licht in unser Haus. Vielleicht hast Du ja auch einen offenen Kamin und bringst so auch das lebendige Feuer mit seiner Wärme und seinem Licht zu Dir, damit es die Dunkelheit vertreibt.

Es ist auch die Zeit, in der wir zurück schauen sollten, überlegen, was gut gelaufen ist, was nicht so gut war, was wir im nächsten Jahr in Angriff nehmen wollen, was wir erreichen möchten.

Was möchten wir im zu Ende gehenden Jahr lassen, was ins neue mitnehmen?

Was möchtest Du erneuern und was hindert Dich daran?

Vielleicht beginnt auch eine neue Phase, der Du mit Freude, aber auch mit ein wenig Bangen entgegenblickst. Auch Ängste und Befürchtungen haben ihre Berechtigung und haben an sich einen Sinn. Solange Du Dich nicht von ihnen ausbremsen und blockieren lässt, können sie Dich sogar unterstützen, wenn Du ihre Absicht erkennst.

Es ist eine gute Zeit für Meditationen und Kraftreisen. Du kannst zu dieser Zeit besonders gut wahrnehmen, was in Dir abläuft. Vielleicht signalisiert Dir auch Dein Körper durch eine Erkältung, einen Gang herunterzuschalten. Nimm Dir die Zeit, wieder gesund zu werden und Dich versorgen zu lassen, statt zu versorgen.

Wenn Du mehr nach innen schauen möchtest, Dir überlegen, was in Dir schlummert und im nächsten Frühjahr hinaus möchte, dann solltest Du jetzt in Dich gehen, Rückschau halten und Dich auf das besinnen, was Du wirklich möchtest.

Schau auf Deine eigene Dunkelheit. Jeder hat dunkle, düstere Seiten, doch sie gehören zu uns. Schau hin und nimm sie liebevoll an, denn auch sie sind ein Teil Deiner Persönlichkeit und machen Dich zu dem Menschen, der Du bist. Erinnere Dich an Geschichten wie den kleinen Hobbit oder den Herrn der Ringe. Auch da mussten die Helden durch ihre eigene Dunkelheit gehen, um wirklich bei sich anzukommen und in ihre Stärke zu gehen.

Wenn Du nicht allein hinschauen willst, dann lass es uns gemeinsam machen und ich unterstütze Dich gern dabei, Dich so anzunehmen, wie Du wirklich bist.

 

Die Wintersonnwende fällt etwa in die Weihnachtszeit. Da es sich um ein Sonnenfest handelt und die Erde nicht genau 365 Tage braucht, um einmal um die Sonne zu wandern, verschiebt sich das Datum immer ein wenig.

Nicht ganz zufällig wird etwa auch zu dieser Zeit Weihnachten gefeiert und gibt den Menschen wieder Hoffnung, dass es nach der Dunkelheit wieder hell wird.

Das Leben wird dann wieder leichter, der Kampf wird weniger. Auch die Natur hat dann den Kampf ums Überleben hinter sich, aber zur Zeit der Wintersonnwende tobt er noch mit Frost, Starrheit und Kälte.

Das Licht kommt in der Zeit der tiefsten Dunkelheit wieder zurück und mit ihm kehrt auch wieder das Leben zurück.

Das Jahresrad dreht sich weiter und es geht aufwärts. Noch ist die Energie aber auf einem ziemlich niedrigen Niveau und die wenigsten werden jetzt vor Energie strotzen. Nimm das als Hinweis, einen Gang zurückzuschalten, auch wenn sich die vorweihnachtliche Hektik breit macht.

Thema dieser Zeit ist Kontakt mit der Dunkelheit und Wiederkehr des Lichts, Hoffnung, Wiedergeburt, Erneuerung, sich seinen Ängsten (auch vor er Zukunft) stellen, Neues empfangen

Was kommt auf den Tisch?

Neben dem allgegenwärtigen Glühwein könntest Du bei Deinem Ritual Met verwenden. Mit der goldenen Farbe symbolisiert er die Sonne, er wärmt auch schön und mit dem Honig schmeckst Du auch ein wenig den Sommer.

Magst Du keinen Alkohol, dann wärme Dich mit einem Gewürztee. Nelken, Zimt oder Ingwer sind da genau richtig.

Ein Tee mit frischem Ingwer, Zitronensaft und Honig stärkt zudem die Abwehrkräfte.

Mit Orangen und Mandarinen holst Du Dir auch die Sonne auf den Tisch, rund und leuchtend wie sie sind.

Es ist die Zeit von Lebkuchen und Keksen.  Wie wäre es mit Plätzchen in Form einer Sonne* oder der Göttin*?

Wenn Du draußen Opfergaben bringst, dann vermeide bitte alles mit Schokolade, denn die ist für manche Tiere giftig. Auch im Wald kannst Du nicht ausschließen, dass Hunde oder Katzen daran naschen und das schadet ihnen.

Ich möchte Dir ein paar Anregungen geben, wie Du die Sonnenwende feiern kannst:

  • Lösche alle Lichter und setze Dich in ein dunkles Zimmer. Meditiere über die Dunkelheit. Was verbindest Du damit, was löst es in Dir aus? Zünde dann eine Kerze an und meditiere über das neue Licht, Deine Hoffnungen und Wünsche.
  • Schmücke Deine Wohnung mit immergrünen Pflanzen.
  • Gehe in der Dämmerung hinaus in den Wald und genieße die Ruhe und Stille, die klare Luft. Vergiß aber Deine Taschenlampe nicht, wenn Du unsicher bist.
  • Da die Wintersonnenwende dem Norden und damit dem Element erde zugeordnet ist, nimm einen Stein und meditiere mit ihm, vielleicht verrät er Dir etwas, denn er ist so viel älter als Du
  • Mache eine Sonnenmeditation: Stell Dir vor, Du stehst vor einem großen Sonnwendfeuer, die heiße Luft steigt nach oben und Du steigst mit ihr hinauf. Du steigst immer weiter hinauf bis zur Sonne. Du spürst die Hitze, sie ist aber nicht unangenehm, sondern wärmt und stärkt Dich, gibt dir Hoffnung in diesen dunklen, kalten Tagen. Ziehe diese Energie in Deinen Solar Plexus (der Punkt ca. 3 fingerbreit über Deinem Nabel). Bedanke Dich und kehre sanft zur Erde zurück.
  • Stelle Kerzen auf und bringe das warme sanfte Licht zu Dir nach Hause.
  • Verbrenne in einem feuerfesten Gefäß symbolisch das, was Du zurücklassen möchtest. Das können Zettel sein, Symbole oder auch Bilder.
  • Wenn es Dir möglich ist, dann mach draußen ein Sonnwendfeuer und begrüße damit das wiederkehrende Licht. Und wenn Du Dich traust, dann spring über das Feuer.
  • Begrüße den ersten Sonnenaufgang nach der längsten Nacht mit rasseln, trommeln, dem Sonnengruß  aus dem Yoga, Feuer oder Kerzen.

Denke daran, wenn Du mit Feuer, Kerzen und Glut arbeitest, dass Du feuerfeste Unterlagen hast und vorsichtig bist. Die Feuerwehr hat in der Advents- und Weihnachtszeit ohnehin genug zu tun, sei also bitte vorsichtig, dass nichts Feuer fängt!

Noch ein Tipp am Rande: Wenn Du schrägen schwarzen Humor magst, dann empfehle ich Dir von Terry Pratchett Schweinsgalopp*

Und jetzt Du! Welche Rituale und Bräuche verbindest Du mit Mittwinter ?

 

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